UN-Sitzung eskaliert: Russischer Diplomat reklamiert ukrainische Wurzeln für sich.

UN-Sitzung eskaliert: Russischer Diplomat reklamiert ukrainische Wurzeln für sich
UN-Sitzung eskaliert: Russischer Diplomat reklamiert ukrainische Wurzeln für sich

Provokante Aussagen vor dem UN-Sicherheitsrat

Nach Angaben von TSN.ua: Am 24. Februar 2023, während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs, erklärte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja, er sei Ukrainer und stamme von Saporoger Kosaken ab. Diese Aussagen erfolgten in einem hochpolitischen Umfeld und lösten eine scharfe Reaktion aus.

Ukrainische Delegierte weist Anmaßung entschieden zurück

Die stellvertretende ukrainische Verteidigungsministerin und UN-Vertreterin Marjana Beza konterte die Äußerungen des russischen Diplomaten umgehend. Sie stellte klar:

'Nebensja, Sie sind kein Ukrainer – geben Sie sich nicht als einen aus.'

Beza betonte zudem, dass 'keine Nation, die sich mit Russland vereint, jemals ein einziges Volk mit ihm bilden wird'. Diese klaren Worte spiegeln die tiefe Kluft wider, die beide Länder in Fragen der Identität und Geschichte trennt.

Hintergrund des diplomatischen Eklats

Die Sitzung fand vor dem Hintergrund einer wichtigen Abstimmung statt: Eine von der Ukraine eingebrachte Resolution erhielt 107 Unterstützerstimmen, während die USA nur 11 Länder für ihre Position gewinnen konnten. Dies unterstreicht die breite internationale Unterstützung für die Ukraine und die zunehmende Isolierung Russlands. Solche Identitätsdebatten im Kontext des Krieges sind hochgradig politisch aufgeladen und zeigen, wie Geschichte für aktuelle Ansprüche instrumentalisiert wird. Die internationale Staatengemeinschaft positioniert sich dabei zunehmend klar auf der Seite der ukrainischen Souveränität.


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