Nach russischem Angriff auf Kiew: U-Bahn-Verkehr auf grüner Linie beeinträchtigt.
Folgen des Angriffs: Tote, Verletzte und Einschränkungen im Stadtverkehr
Nach Angaben von TSN.ua: Ein nächtlicher russischer Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat zu Personenschäden und erheblichen Beeinträchtigungen der städtischen Infrastruktur geführt. Bei dem Angriff wurde ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Im Stadtteil Darnyzja wurde ein privates medizinisches Zentrum beschädigt, wobei vor allem Fenster zu Bruch gingen; auch dort gab es eine verletzte Person.
Als direkte Folge des Beschusses muss der U-Bahn-Verkehr auf der grünen Linie (Syrezko-Petscherska) vorübergehend umgeleitet werden. Die Züge verkehren nur noch auf folgenden Teilstrecken:
- zwischen den Stationen „Syrez“ und „Wydubytschi“;
- zwischen den Stationen „Ossokorky“ und „Tscherwonyj Chutir“.
Der Betrieb auf der roten (Swjatoschynsko-Browarska) und der blauen (Obolonsko-Teremkiwska) Linie läuft dagegen ohne Änderungen weiter. Neben den Verkehrsproblemen sind auf dem linken Dnepr-Ufer zudem Unterbrechungen in der Wärme- und Wasserversorgung zu verzeichnen. Solche Angriffe auf die kritische Infrastruktur gehören seit Beginn der großangelegten Invasion zum traurigen Alltag in der Ukraine.
Der jüngste Vorfall unterstreicht erneut, wie sehr der Krieg das Leben der Zivilbevölkerung bestimmt und die Grundversorgung einer Großstadt destabilisieren kann. Die anhaltend angespannte Sicherheitslage erfordert von den Bewohnern Kyjiws weiterhin höchste Wachsamkeit und Vorbereitung auf mögliche weitere Attacken.
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