Russischer Kampfjet Su-34 über der Ukraine abgeschossen.
Abschuss eines russischen Bombers
Nach Angaben von TSN.ua: Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Su-34 ist in der Region Saporischschja abgestürzt. Der Bomber hatte zuvor einen Angriff auf das Gebiet Dnipropetrowsk geflogen. Obwohl der Abschuss nach vorläufigen Angaben bereits am 19. Februar gegen Mitternacht erfolgte, wurde der Vorfall erst am 20. Februar bekannt. Der Absturz ereignete sich in der Nähe des Ortes Kamjanka in der Oblast Saporischschja.
Der Jet war vom russischen Militärflugplatz 'Armawir' im Krasnodar-Gebiet gestartet. Berichten zufolge überlebte die Besatzung den Absturz. Offizielle Bestätigungen vom Generalstab oder der Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte (AFU) liegen bislang nicht vor. Zuletzt hatte der Generalstab der AFU Ende Januar die Zerstörung eines russischen Flugzeugs gemeldet. Die Informationen zum aktuellen Vorfall wurden von einem russischen 'Militärkorrespondenten', Hauptmann Ilja Tumanow von den russischen Streitkräften, bestätigt. Solche Meldungen aus russischen Quellen sind in diesem Konflikt nicht ungewöhnlich.
Folgen für die Sicherheitslage
Der Verlust des Su-34-Bombers steht im Zusammenhang mit der anhaltenden Eskalation der Kriegshandlungen, die die Sicherheitslage in der gesamten Region weiter belastet. Auch ohne offizielle ukrainische Bestätigung können solche Vorfälle die Moral auf beiden Seiten beeinflussen. Der Abschuss eines modernen Kampfflugzeugs könnte zudem auf taktische Anpassungen und die Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr hinweisen.
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