Drohnenangriff auf Zug von Moskau nach Simferopol: Lokführer-Assistent getötet, Fahrgäste in Sicherheit gebracht.
Angriff auf den Schienenverkehr
Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 8. Juni wurde die Lokomotive des Zuges Nr. 68 auf der Strecke von Moskau nach Simferopol durch einen Drohnenangriff beschädigt. Dabei kam der Assistent des Lokführers ums Leben, der Lokführer selbst erlitt Verletzungen. Die ukrainischen Verteidigungskräfte haben in der Nacht weitere Angriffe auf die Infrastruktur der Besatzer durchgeführt.
Alle Fahrgäste der Züge auf der Krim wurden evakuiert. Mit Bussen werden nun die Reisenden von drei Zügen nach Simferopol gebracht, die am 6. Juni von Moskau und Sankt Petersburg aus in Richtung Krim gestartet waren. Die Evakuierung erfolgte aus Sicherheitsgründen, um weitere Opfer zu vermeiden.
Luftalarm und Angriffe auf Infrastruktur
In der besetzten Krim und in Sewastopol wurde in der Nacht und am Morgen des 8. Juni Luftalarm ausgelöst. Um 22:29 Uhr am 7. Juni war eine Explosion im Bereich des Flugplatzes 'Saky' zu hören, um 23:01 Uhr dann nahe dem Flugplatz 'Katscha'. In der Nacht des 7. Juni griffen die ukrainischen Streitkräfte die Infrastruktur der Besatzer an, wobei die Tschonhar-Brücke und das Sujewe-Kraftwerk in der Region Donezk beschädigt wurden.
Dieser Angriff auf den Schienenverkehr zeigt die zunehmende Spannung in der Region und die anhaltenden aktiven Kampfhandlungen in der Ukraine.
Er verdeutlicht auch, dass selbst zivile Infrastruktur im Krieg zum Ziel werden kann. Die Ausrufung des Luftalarms auf der Krim weist auf eine Gefahr für die Bevölkerung hin und deutet auf eine steigende Häufigkeit von Angriffen auf von den Besatzern kontrollierte Gebiete hin, was die Stabilität in der Region beeinträchtigen könnte.
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