Russischer Angriff tötet Familie: Vater und drei Kleinkinder sterben, schwangere Mutter überlebt.

Russischer Angriff tötet Familie: Vater und drei Kleinkinder sterben, schwangere Mutter überlebt
Russischer Angriff tötet Familie: Vater und drei Kleinkinder sterben, schwangere Mutter überlebt

Eine Nacht des Grauens in Bohoduchiw

Nach Angaben von TSN.ua: Ein russischer Raketenangriff auf die Stadt Bohoduchiw in der Region Charkiw hat eine Familie ausgelöscht. Bei dem Angriff in der Nacht zum 10. Februar 2023 starben der Vater und seine drei kleinen Kinder. Die schwangere Mutter, Olha Kryvohub, überlebte schwer verletzt. Die Familie hatte erst am Vortag, dem 9. Februar 2023, ihr neues Zuhause bezogen. Getötet wurden die zweijährigen Zwillinge Iwan und Wladyslaw sowie die einjährige Myroslawa. Auch der 34-jährige Familienvater, Hryhorij Schykula, kam bei dem Angriff ums Leben.

Hryhorij Schykula war ein demobilisierter Soldat, der ein Jahr lang an der Front gekämpft hatte. Seine Frau Olha war zum Zeitpunkt des Angriffs in der 35. Schwangerschaftswoche. Sie war die einzige Überlebende der vierköpfigen Familie. Die 35-Jährige berichtete später:

'Ich weiß nicht, wie ich auf dem Dach gelandet bin.'
Der Angriff traf die Familie in ihrer ersten Nacht in den eigenen vier Wänden.

Trauer und Anklage

In der Gemeinde wurde eine dreitägige Trauer ausgerufen. Oleg Synehubow, der Leiter der Gebietsverwaltung Charkiw, verurteilte den Angriff scharf:

'Die Armee der Russischen Föderation hat erneut gezielt ein ganz normales Wohnhaus mitten in der Nacht angegriffen.'

Präsident Wolodymyr Selenskyj wies darauf hin, dass

'dieser und andere Angriffe zeigen, dass die russische Armee nicht vorhat aufzuhören, sondern weiterkämpfen will.'

Die Tragödie von Bohoduchiw hat tiefe Betroffenheit unter der lokalen Bevölkerung und in der ganzen Ukraine ausgelöst. Die Opfer sind:

  • Hryhorij Schykula
  • Iwan Schykula
  • Wladyslaw Schykula
  • Myroslawa Schykula

Überlebt hat Olha Kryvohub, die nun allein und hochschwanger zurückbleibt.

Dieser Vorfall ist ein weiteres erschütterndes Beispiel für das Leid, das der Krieg über die Zivilbevölkerung in der Ukraine bringt. Die Tötung unbeteiligter Zivilisten, insbesondere von Kleinkindern, unterstreicht die unmenschlichen Verluste dieses Konflikts. Das persönliche Leid der Familie steht symbolisch für das kollektive Trauma, das der Angriffskrieg verursacht.


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