Tödlicher Beschuss in Kramatorsk: Zwei Tote und sechs Verletzte bei Raketenangriff.
Angriff auf Kramatorsk
Nach Angaben von UATV: Am 19. Juni griff die russische Armee ein Wohnviertel von Kramatorsk an. Dabei kamen zwei Frauen ums Leben, sechs weitere Menschen wurden verletzt. Der Angriff erfolgte mit dem Raketenwerfer 'Smertsch'. Folgende zivile Einrichtungen wurden getroffen:
- eine Autowerkstatt
- ein Automarkt
- eine Bushaltestelle
Die Anwohner waren schockiert. Eine Augenzeugin berichtete: 'Wir kamen vom Markt und holten uns Kaffee. Als wir zum Eingang gingen, hörten wir die erste Explosion. Es war sehr laut.' Ein anderer Zeuge sagte: 'Ich hörte den Knall an der Haltestelle und sah einen Blitz.' Der Vorfall verdeutlicht, dass viele Menschen an der Haltestelle waren, was zu Panik führte. Die Haltestelle war besonders stark frequentiert, weil ein Bus der Linie 10 gerade Fahrgäste abgesetzt hatte und erst kurz zuvor abgefahren war.
Dies unterstreicht die alltägliche Gefahr für die Bewohner von Kramatorsk. Immer wieder geraten zivile Objekte ins Visier des Konflikts. Der Angriff ereignete sich in einer Region, die seit Jahren unter Spannung steht und deren Bevölkerung unter den Folgen des Krieges leidet.
Besorgniserregende Lage in der Region
Dieser Angriff reiht sich ein in eine Serie von Vorfällen, die das anhaltende Leid der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet zeigen. Solche Ereignisse verursachen nicht nur humanitäre Not, sondern machen auch deutlich, wie dringend die internationale Gemeinschaft die Situation in der Region beachten muss, in der friedliche Einwohner immer wieder Opfer von Gewalt und Instabilität werden.
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