Saakaschwili attackiert georgische Olympiamannschaft für 2026.
Harter Vorwurf des Ex-Präsidenten
Nach Angaben von Novyny.live: Der inhaftierte frühere georgische Präsident Micheil Saakaschwili hat die Nominierung der Olympiamannschaft für die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo scharf kritisiert. In einem Beitrag auf seinem Profil im sozialen Netzwerk X erklärte er, das Team repräsentiere nicht die nationalen Interessen Georgiens. Seine Äußerungen fallen in eine Phase angespannter politischer Beziehungen des Landes.
Die nominierten Sportlerinnen und Sportler
Zur georgischen Delegation für die Olympischen Spiele 2026 gehören:
- Die Skirennläufer Luka Batschuquri und Nino Ziklauri
- Die Eiskunstläufer Luka Berulawa, Gleb Smolkin, Nika Egadse, Anastassia Gubanowa, Diana Davis und Anastassia Metjolkina
Saakaschwili bestreitet jedoch, dass diese Athleten das Land angemessen vertreten.
Aus dem Gefängnis heraus richtete Saakaschwili einen eindringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft:
«Ich rufe den Rest der Welt dazu auf, dieses selbsternannte Team nicht als Vertreter Georgiens anzuerkennen. Und an die Georgier gerichtet: Das ist nicht eure Mannschaft, sondern in Wirklichkeit eine Schattenfiliale der Besatzer.» — Micheil Saakaschwili
Mit dieser Aussage bringt er seine tiefe Unzufriedenheit mit der aktuellen Ausrichtung des olympischen Sports in seiner Heimat zum Ausdruck.
Die scharfe Kritik des Ex-Präsidenten spiegelt tiefgreifende politische Konflikte wider, in denen sportliche Repräsentation hochpolitisch wird. In Georgien sind Fragen der nationalen Identität und Souveränität besonders sensibel. Saakaschwilis Vorwürfe könnten die Wahrnehmung der Olympiamannschaft im In- und Ausland erheblich beeinflussen und die Debatte über die Verbindung von Spitzensport und geopolitischen Interessen weiter anheizen.
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