Cyberkriminelle fordern Pässe und Selfies: Wie Sie Ihre Daten schützen können.

Cyberkriminelle fordern Pässe und Selfies: Wie Sie Ihre Daten schützen können
Cyberkriminelle fordern Pässe und Selfies: Wie Sie Ihre Daten schützen können

Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine erstellen Betrüger aktiv gefälschte Online-Plattformen und E-Mails, indem sie offizielle Logos staatlicher Institutionen verwenden, um ihre Machenschaften überzeugender erscheinen zu lassen.

Welche Daten fordern Betrüger?

Wenn Bürger Informationen auf unzuverlässigen Ressourcen bereitstellen, riskieren sie den Verlust sensibler persönlicher Daten, was ihre finanzielle Sicherheit gefährdet:

  • Scans von Pässen und unterschriebenen Dokumenten;

  • Selfies und andere Fotos;

  • Daten von Bankkarten.

Infolge solcher Handlungen gelangen gefälschte Führerscheine in die Servicezentren des Innenministeriums, was Probleme für ehrliche Verkehrsteilnehmer schafft.

Wie man sich schützt: Empfehlungen

Angesichts der eskalierenden Situation rufen die Strafverfolgungsbehörden die Bürger dazu auf, äußerst vorsichtig zu sein und bieten einige Schritte zum Schutz an:

  1. Keine persönlichen Daten (Passdaten, Selfies, finanzielle Informationen) auf unzuverlässigen Plattformen bereitstellen.

  2. Webadressen und Kontakte der Organisationen, mit denen Sie interagieren, sorgfältig überprüfen, insbesondere wenn sie staatliche Institutionen imitieren.

Für Beratungen über die Dienstleistungen des Innenministeriums kann man unter (044) 290-19-88 anrufen. Informationen über Betrugsfälle oder Unterstützung von der Cyberpolizei können Sie melden, indem Sie eine elektronische Anfrage unter ticket.cyberpolice.gov.ua einreichen.

Wir erinnern daran, dass ein falscher Bankmitarbeiter in Kiew einen 75-jährigen Rentner um 64.000 UAH betrogen hat, indem er das „Phishing“-Schema mit der Verwendung von SIP-Telefonie zur Nummernmanipulation angewendet hat. Die Strafverfolgungsbehörden haben dem Täter sofort wegen zweier Straftaten den Verdacht mitgeteilt.

Es wurde auch bekannt, dass eine Einwohnerin von Ternopil 215.000 UAH an einen Betrüger überwiesen hat, der sich als Support-Manager des Chatbots der Bank ausgab.

Internetbetrug bleibt ein ernstes Problem, das die Aufmerksamkeit der Bürger erfordert. Durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und ein Bewusstsein für Maßnahmen zum Schutz persönlicher Daten kann die Wahrscheinlichkeit verringert werden, in die Falle von Kriminellen zu geraten. Wenn Sie Opfer von Betrügern geworden sind oder Betrug vermuten, wird empfohlen, die Strafverfolgungsbehörden umgehend zu benachrichtigen.


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