WBC entzieht Shakur Stevenson den Weltmeistertitel – Boxer verweigert Gebühr.
Der Titel ist Geschichte
Nach Angaben von Novyny.live: Die World Boxing Council (WBC) hat Shakur Stevenson den Weltmeistergürtel im Leichtgewicht aberkannt. Der Grund: Der US-Amerikaner weigerte sich, eine obligatorische Sanktionsgebühr zu entrichten. Ohne diese Zahlung, eine der finanziellen Bedingungen für den Titelhalt, war der Verband zum Handeln gezwungen. Solche Gebühren sind im Profiboxen üblich, um Titelkämpfe zu sanktionieren.
Stevensons trotzige Reaktion
Der zweifache Weltmeister in verschiedenen Gewichtsklassen zeigte sich wenig einsichtig.
'Ich werde eine Gebühr, die ich für unfair halte, nicht bezahlen',ließ Stevenson in einer Stellungnahme verlauten. Der Konflikt zwischen dem Boxer und dem WBC hat damit eine neue Eskalationsstufe erregt und wird in der Box-Community intensiv diskutiert.
Zum Zeitpunkt der Aberkennung war Stevensons Profibilanz noch makellos ohne Niederlage. Der Olympia-Silbermedaillengewinner von Rio 2016 gilt nach wie vor als eines der größten Talente im Boxsport, weshalb sein nächster Karriereschritt mit Spannung erwartet wird.
Der Fall zeigt exemplarisch, wie auch für erfolgreiche Sportler finanzielle und bürokratische Hürden zur Karrierefalle werden können. Die Auseinandersetzung mit dem WBC könnte Stevensons Planungen für kommende Kämpfe und lukrative Verträge nachhaltig beeinflussen. Letztlich unterstreicht der Vorgang, dass im Profisport oft auch Geschäftspolitik über rein sportliche Leistung entscheidet.
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