Nato-Gipfel in Ankara: 32 Staats- und Regierungschefs beraten über Verteidigungsausgaben und Ukraine-Hilfe.
Nato-Gipfel in Ankara
Nach Angaben von UATV: Am 7. und 8. Juli 2023 treffen sich in der türkischen Hauptstadt Ankara die Führungspersonen von 32 Nato-Mitgliedsstaaten. Im Mittelpunkt des Gipfels stehen Fragen der Verteidigungspolitik. Folgende Schwerpunkte sind vorgesehen:
- Steigerung der Verteidigungsausgaben;
- Ausbau der Rüstungsindustrie;
- Unterstützung für die Ukraine angesichts aktueller Sicherheitsherausforderungen.
Forum und Beratungen
Der erste Gipfeltag beginnt mit einem Forum zur Verteidigungsindustrie und einer Sitzung des Rates Ukraine-Nato auf Ebene der Außenminister. Zudem ist ein Austausch mit Partnern aus dem Indopazifik-Raum geplant, darunter Japan, Südkorea, Neuseeland und Australien. Erwartet wird eine gemeinsame Erklärung des Nato-Generalsekretärs und des ukrainischen Präsidenten, die die Bedeutung der Sicherheitshilfe für die Ukraine hervorhebt.
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte betonte: 'Die Sicherheit der Nato hängt mit der Sicherheit der Ukraine zusammen. Deshalb müssen die Verbündeten die Ukraine weiter unterstützen, insbesondere ihr Luftabwehrsystem.'
Diese Aussage spiegelt die gemeinsame Haltung der Gipfelteilnehmer wider: Die Ukraine braucht angesichts bestehender Bedrohungen weiterhin Beistand.
Der Nato-Gipfel in Ankara findet vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen statt, die sowohl die europäische als auch die globale Stabilität betreffen. Dass die Ukraine-Unterstützung so prominent thematisiert wird, zeigt: Die Sicherheitslage in Europa bleibt für das Bündnis prioritär – insbesondere angesichts der russischen Aggression. Das Treffen unterstreicht zudem den Willen, die Verteidigungsfähigkeiten der Allianz zu modernisieren und die Zusammenarbeit mit Partnerländern zu vertiefen.
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