Der SBU hat den 'Kreml-Kriegskorrespondenten' in Lugansk verdächtigt.
Der russische 'Kriegskorrespondent' Vyacheslav Yakovenko, der falsche Informationen über die Situation an der Front verbreitete, wurde in der besetzten Lugansk festgenommen, teilte der ukrainische Sicherheitsdienst mit.
Laut den Strafverfolgungsbehörden gab sich Yakovenko als 'Korrespondent' aus, indem er Bestellungen vorbereitete und 'Live-Schaltungen' von der Front machte. Das alles war nur eine Decke, denn er selbst versteckte sich mehr als 100 Kilometer von der Front entfernt, wo er Fake News über die Kampfhandlungen verbreitete.
Darüber hinaus nutzte er seinen Telegram-Kanal mit einer Zuhörerschaft von über 30.000 Benutzern zur Verbreitung russischer Propaganda. In seinen Nachrichten im Kanal versuchte er, ukrainische Verteidiger zu diskreditieren und die Besatzer zu heroisieren, insbesondere diejenigen, die Lisichansk erobert hatten.
Der ukrainische Sicherheitsdienst stellte fest, dass Yakovenko bereits 2014 der terroristischen Gruppe 'East 13' beigetreten war, die auf dem besetzten Gebiet der Lugansk-Region tätig war. Nach dem offiziellen Beitritt wurde diese Gruppe Teil der russischen Streitkräfte des südlichen Militärbezirks, und Yakovenko wurde zum Propagandisten.
Die Strafverfolgungsbehörden informierten Yakovenko über den Verdacht auf Kollaboration.
Es wurde auch über den Verdacht gegen Nikolai Cherkashtin berichtet - einen Kollaborateur und Propagandisten des Kremls auf dem besetzten Gebiet der Region Donetsk, der den Medienkonzern 'DNR' leitet.
Darüber hinaus hat das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2024 in Paris die Akkreditierungen für die Propagandisten der russischen Agentur tass.ru zurückgezogen. Drei von ihnen konnten die Eröffnungsfeier und einige Wettbewerbe der Olympischen Spiele besuchen.
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