Frau spionierte für Russland: Sie lenkte Raketen auf Flugabwehr und plante Angriff auf Kiew.

Frau spionierte für Russland: Sie lenkte Raketen auf Flugabwehr und plante Angriff auf Kiew
Frau spionierte für Russland: Sie lenkte Raketen auf Flugabwehr und plante Angriff auf Kiew

Festnahme von Kollaborateuren des russischen Geheimdienstes

Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat eine Frau festgenommen, die für den russischen Geheimdienst tätig war. Sie gab gezielt Informationen über ukrainische Militäranlagen weiter. Ihre Anwerbung erfolgte im Dezember 2025 über den Messenger Telegram. Im April 2026 verriet sie dann den Standort einer mobilen Flugabwehr-Einheit in der Stadt Tschornomorsk.

Die Frau war direkt an einem der schwersten russischen Angriffe auf Kiew am 24. Mai 2026 beteiligt. Die Behörden griffen zu, als sie gerade einen neuen Beobachtungsposten einrichtete. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung wurden zwei Smartphones, ein Laptop und handschriftliche Notizen beschlagnahmt. Der Vorwurf lautet auf Landesverrat unter den Bedingungen des Kriegsrechts – ein Straftatbestand, der mit lebenslanger Haft und Einziehung des Vermögens geahndet werden kann.

Vereitelte Terroranschläge

Neben diesem Fall gelang dem SBU ein weiterer Schlag: Am 24. Mai wurde ein 18-jähriger Jugendlicher in der Nähe eines Gebäudes des Verteidigungsministeriums festgenommen. Zudem verhinderte der Geheimdienst einen geplanten Terroranschlag im Zentrum von Charkow. Die Ermittler hatten einen arbeitslosen Mann über Telegram angeworben und so die Tat im Vorfeld aufgedeckt. Diese Beispiele zeigen, wie aktiv der SBU derzeit gegen Bedrohungen der nationalen Sicherheit vorgeht.

Diese Festnahmen unterstreichen, wie wichtig die Arbeit des Geheimdienstes für die Sicherheit des Landes während des Krieges ist. Die verstärkten Maßnahmen der ukrainischen Sicherheitsbehörden gegen Spione und Saboteure machen deutlich, wie angespannt die Lage bleibt. Gleichzeitig belegen die Vorfälle, dass Russland seine nachrichtendienstlichen Aktivitäten in der Ukraine weiter intensiviert – ein Zeichen dafür, dass die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter verschärft werden müssen.


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