Geheimsprache im Flugzeug: Was die Crew wirklich meint.

Geheimsprache im Flugzeug: Was die Crew wirklich meint
Geheimsprache im Flugzeug: Was die Crew wirklich meint

Geheimsprache im Flugzeug: Was die Crew wirklich meint

Nach Angaben von TSN.ua: Flugbegleiter nutzen ein internes Codewort-System, um sich diskret über schwierige Passagiere zu verständigen. Wie ein anonymer britischer Kabinenmitarbeiter berichtete, steht der Begriff 'dorohotsinnyi' (wertvoll) für unhöfliche Fluggäste. Dieses Signal ermöglicht es der Crew, eine Situation schnell zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Der Alarmruf 'Philip'

Ein weiterer zentraler Code ist der Name 'Philip'. Er dient als verdeckter Alarm und leitet sich von der englischen Abkürzung PILP (Passenger I’d Like to Punch) ab – also ein Passagier, der bei der Crew Ärger oder Aggressionen auslöst. Um die Privatsphäre zu wahren und Konflikte nicht anzuheizen, nennen Flugbegleiter Passagiere niemals direkt beim Namen, sondern verwenden stattdessen die Sitznummer und das phonetische Alphabet. Diese Praxis ist Teil des professionellen Deeskalationstrainings.

Neben solchen Personencodes weisen Experten auch auf hygienische Risiken hin: So kann das Leitungswasser an Bord mitunter gefährliche Bakterien enthalten, weshalb besondere Vorsicht geboten ist. Das System der geheimen Begriffe hilft der Besatzung, effizient auf verschiedene Gefahren zu reagieren und so einen sicheren sowie komfortablen Flug für alle zu gewährleisten.

Die Verwendung dieser Codewörter ist ein wesentlicher Sicherheitsbaustein an Bord. Sie erlaubt es, schnell auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren, ohne bei anderen Passagieren Panik auszulösen. Angesichts zunehmender Zwischenfälle in der Luft können solche diskreten Kommunikationsmethoden in Krisensituationen entscheidend sein und gleichzeitig die Privatsphäre aller Beteiligten schützen.


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