Feigin: Graham war „Kremls Hassobjekt“ – ein herber Verlust für die Ukraine.
Mark Feigin über Lindsey Grahams Vermächtnis
Nach Angaben von Espreso.tv: Der russische Oppositionspolitiker Mark Feigin hat sich zum Tod des US-Senators Lindsey Graham geäußert. Er bezeichnete Graham als „Zielscheibe und Objekt des Hasses des Kremls“. Der Republikaner aus South Carolina saß seit 2003 im US-Senat und war bekannt für seine unerschütterliche Unterstützung der Ukraine. Feigin betonte: „Dass Graham über die Jahre hinweg ideologisch konsequent an der Seite der Ukraine stand, verdient höchsten Respekt.“
Der politische Werdegang von Lindsey Graham
Graham, geboren am 9. Juli 1955, diente als Oberst der Reserve bei der US Air Force und leitete den Haushaltsausschuss des Senats. 2016 übte er während der Vorwahlen der Republikaner scharfe Kritik an Donald Trump. Der Senator strebte im November 2023 eine Wiederwahl für eine fünfte sechsjährige Amtszeit an.
„Grahams Tod ist ein schwerer Schlag für das politische Lager, das die Ukraine unterstützt. Für uns ist das ein schmerzlicher Verlust.“ Mark Feigin
Sein Ableben könnte die politische Entwicklung in den USA verändern, da Graham eine der Schlüsselfiguren für die Ukraine-Hilfe im amerikanischen Senat war. Er galt als einer der prominentesten Befürworter militärischer und finanzieller Unterstützung für Kiew.
Der Tod von Lindsey Graham könnte die politische Landschaft der USA nachhaltig beeinflussen – besonders mit Blick auf die Unterstützung der Ukraine. Als eine der führenden Stimmen im Senat trieb er maßgeblich Gesetze voran, die der ukrainischen Armee im Abwehrkampf gegen Russland halfen. Das Fehlen eines so einflussreichen Politikers könnte zu einer Neuausrichtung der US-Außenpolitik führen, was wiederum direkte Auswirkungen auf die Lage in der Ukraine hätte.
Lesen Sie auch
- Fedorows Partei „Diia“: Warum die Zustimmung bald auf 7 Prozent klettern könnte
- Über 100.000 Dollar Gewinn: Wie ein Teleprompter-Mitarbeiter des Weißen Hauses mit Trumps Reden wettete
- Neue Wege in den polnisch-ukrainischen Beziehungen: Selenskyj kündigt konkrete Maßnahmen an
- Selenskyj bricht sein eigenes Versprechen: Wie der Präsident die Verfassungsordnung untergrub
- Baku bietet sich als Vermittlungsort für Gespräche zwischen Kiew und Moskau an
- Gespräche über Friedensverhandlungen: Kyrylo Budanow trifft türkischen Außenminister

