Seoul leidet unter dem stärksten Schneefall des letzten Jahrhunderts.
Der stärkste Schneefall in der Geschichte der Beobachtungen hat Seoul, die Hauptstadt Südkoreas, getroffen. Laut dem Meteorologischen Institut fielen am Morgen des 27. November 16,5 cm Schnee, was den vorherigen Rekord von 12,4 cm aus dem Jahr 1972 übertrifft.
Der Schneefall begann am Dienstagabend und war der erste des Winter 2024. Laut der Koreanischen Meteorologischen Verwaltung ist dies der stärkste Schneefall, der seit Beginn der Beobachtungen im Jahr 1907 verzeichnet wurde.
Starke Niederschläge trafen nicht nur Seoul, sondern auch andere Regionen des Landes. An einigen Orten erreichte die Schneedecke eine Höhe von 23 cm.
Schlechtes Wetter erschwerte den Verkehr erheblich. An den Flughäfen wurden 220 Flugverbindungen abgesagt, und die Fährfahrten wurden eingestellt. Auf den Straßen gab es Staus, besonders in Seoul, und in den U-Bahn-Linien wurden Züge verspätet.
Der Präsident Südkoreas hat angeordnet, alle verfügbaren Ressourcen zur Bewältigung der Folgen des Schneefalls zu mobilisieren. Die Behörden empfehlen den Bürgern auch, vorsichtig auf den Straßen zu sein, da der Schneefall bis Donnerstag, den 28. November, anhalten wird.
Lesen Sie auch
- Schwedischer Geheimdienst warnt: Russland könnte jederzeit begrenzten Angriff außerhalb der Ukraine starten
- Nach Drohnenangriffen: Russland verstärkt Luftabwehr entlang der Krim-Route – neue Erkenntnisse
- Sechs Monate Angriff auf die Donezk-Region: Welche Erfolge Russland vorweisen kann und was bei Kramatorsk passiert
- 69 Gefechte an einem Tag: Ukrainische Streitkräfte zerschlagen russische Nachschublinien an der Front
- Ukrainischer Militärexperte: Russlands „Oreschnik“-Rakete dient vor allem der psychologischen Kriegsführung
- Sechs Zufahrtswege zur Krim blockiert: Darum herrscht dort jetzt Treibstoffmangel

