21 russisches Schiff binnen drei Tagen getroffen: Drohnenkräfte der Ukraine melden Rekordbilanz.
Ukrainische Drohneneinheiten schlagen erneut zu
Nach Angaben von UATV: Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von nur 72 Stunden eine beeindruckende Zahl von Treffern gegen die russische Flotte erzielt. Insgesamt wurden 21 Schiffe attackiert, darunter 19 Tanker. Ein besonders schwerer Schlag traf die russische Schifffahrt in der Nacht zum 8. Juli, als im Asowschen Meer neun Tanker gleichzeitig von unbemannten Systemen getroffen wurden. Hinzu kamen ein Frachter und eine Fähre, die in der Hafenstadt Kertsch beschädigt wurden. Diese Angriffe zeigen die wachsende Reichweite und Präzision der ukrainischen Drohnenoperationen.
Offensive „Krim-Schalter aus“
Die Angriffswelle war Teil der als „Krim-Schalter aus“ bekannten Operation. In deren Verlauf wurden nicht nur Schiffe, sondern auch sechs Umspannwerke attackiert. Seit Anfang Juli haben die ukrainischen Einheiten bereits 50 Energieinfrastrukturziele des Gegners getroffen. Der Befehlshaber der ukrainischen Drohnenkräfte, Robert Browdy, bestätigte die erfolgreichen Schiffsangriffe und unterstrich damit die hohe Schlagkraft seiner Verbände.
Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte, dass die weitreichenden Sanktionen (gemeint sind die Drohnenangriffe) am 8. Juli bis in die Region Saratow, nach Tatarstan und Baschkortostan reichten. Dies verdeutlicht die räumliche Ausdehnung des Konflikts. An den Operationen waren unter anderem die Einheiten „Vögel Madjars“, „Rejd“ sowie das 1. separate Zentrum für unbemannte Systeme beteiligt. Dies zeigt ein hohes Maß an Koordination und einen strategischen Plan.
Diese Entwicklungen belegen die zunehmende Effektivität des ukrainischen Militärs im Umgang mit Drohnen und maritimen Kampfsystemen. Die massiven Angriffe auf die Schifffahrt und die Energieversorgung könnten die russische Logistik und die Stromnetze nachhaltig stören. Beobachter werten die Serie von Treffern als eine neue Qualität der Kriegsführung, die beide Seiten zu Anpassungen ihrer Taktiken zwingen könnte. Es wird erwartet, dass der Druck auf die russischen Besatzungstruppen auf der Krim und im Osten der Ukraine in den kommenden Wochen weiter erhöht wird.
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