Ukrainische Luftabwehr fängt 115 Drohnen und 5 Raketen ab: Großangriff am 17. Juli.

Ukrainische Luftabwehr fängt 115 Drohnen und 5 Raketen ab: Großangriff am 17. Juli
Ukrainische Luftabwehr fängt 115 Drohnen und 5 Raketen ab: Großangriff am 17. Juli

Der feindliche Angriff vom 17. Juli

Nach Angaben von UATV: Am 17. Juli griff der Gegner ukrainisches Territorium mit Raketen und Drohnen an. Die ukrainischen Streitkräfte wehrten diesen Angriff erfolgreich ab und zerstörten einen Großteil der feindlichen Ziele, darunter fünf gelenkte Raketen vom Typ Ch-59/69 sowie 115 Kampfdrohnen.

Der Angriff erfolgte mit folgenden Waffen:

  • einer Antiradarrakete Ch-31P,
  • sieben Raketen vom Typ Ch-59/69,
  • 130 Angriffsdrohnen.

Die Raketenstarts erfolgten von der Krim aus, während die Drohnen von den russischen Orten Primorsko-Achtarsk, Millerowo und Orjol sowie aus den Gebieten Donezk und Hwardijske auf der Krim gestartet wurden.

Fünf gelenkte Raketen Ch-59/69 wurden im Norden, Süden und Osten der Ukraine abgeschossen. Allerdings wurden Einschläge von zwei Raketen und acht Drohnen an sieben Orten registriert. Außerdem wurden Trümmerteile an fünf weiteren Stellen gefunden; die Antiradarrakete Ch-31P verfehlte ihr Ziel.

Einsatz ukrainischer Kräfte zur Abwehr

An der Abwehr beteiligten sich die Luftwaffe, Flugabwehrraketentruppen, Einheiten zur elektronischen Kampfführung sowie mobile Feuergruppen. Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden feindlichen Aktivitäten gegen die Ukraine und gleichzeitig die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte, sich wirksam zu verteidigen.

Dieser Angriff reiht sich in den seit 2014 andauernden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland ein. Die zunehmende Intensität solcher Angriffe zeigt das Bestreben des Gegners, die militärischen Aktionen zu verschärfen, was die allgemeine Sicherheitslage in der Region beeinflussen könnte. Zugleich beweist die erfolgreiche Abwehr durch die ukrainischen Kräfte deren Einsatzbereitschaft und Fähigkeit, den Luftraum des Landes zu schützen – ein entscheidender Faktor im aktuellen Kriegsgeschehen.


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