Ehrung von Brigitte Bardot bei den Césars löst Buhrufe aus.

Ehrung von Brigitte Bardot bei den Césars löst Buhrufe aus
Ehrung von Brigitte Bardot bei den Césars löst Buhrufe aus

Die 51. Verleihung des französischen Filmpreises César

Nach Angaben von TSN.ua: Am 26. Februar 2026 fand in Paris die 51. Verleihung des Filmpreises César statt. Die Gala stand im Zeichen des Gedenkens an die legendäre Schauspielerin Brigitte Bardot, die am 28. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren verstorben war. Ihr Lebenswerk und ihr Beitrag zum Kino wurden mit zahlreichen Reden und Erinnerungen gewürdigt. Die Trauerfeier für Bardot hatte bereits am 7. Januar 2026 stattgefunden; ihre letzte Ruhe fand sie auf einem Friedhof in Saint-Tropez. Ihr 2003 erschienenes Buch 'Ein Schrei in der Stille' markierte einen bedeutenden Punkt in ihrer künstlerischen Laufbahn.

Buhrufe überschatten den Gedenkmoment

Die geplante Ehrung schlug jedoch in einen Eklat um, als Teile des Publikums die Würdigung mit Buhrufen quittierten. Aus dem Saal waren vereinzelt Rufe wie 'Rassistin' zu vernehmen, was für betretene Stimmung und Empörung sorgte. Dieser Vorfall machte die Gala schlagartig zu einem kontrovers diskutierten Medienereignis. Damit ging die 51. César-Verleihung nicht nur als Hommage an eine Filmikone, sondern auch als Ausdruck einer gesellschaftlichen Spaltung in die Geschichte ein. Die Reaktion des Publikums zeigt, dass das Erbe Bardots aufgrund ihrer umstrittenen politischen und gesellschaftlichen Äußerungen bis heute ambivalent betrachtet wird. Die César-Gala, traditionell ein Höhepunkt des französischen Filmjahres, wurde so ungewollt zum Spiegelbild aktueller gesellschaftlicher Debatten über das Wirken öffentlicher Personen.


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