Wie viele Pfarreien der Moskauer Kirche sind zur PZU übergetreten? Die Verwaltung von Saporischschja hat mit aktuellen Zahlen überrascht.
Die Saporischschja regionale Militärverwaltung berichtet, dass keine der religiösen Gemeinden der Moskauer Kirche in der Region Saporischschja zur Ukrainischen Orthodoxen Kirche übergetreten ist.
Nach den neuesten Daten gibt es in der Region etwa 138 religiöse Gemeinden, die mit dem Moskauer Patriarchat verbunden sind. Sie haben die Anforderungen des Gesetzes über das Verbot der Tätigkeit der Moskauer Kirche nicht erfüllt und ihre Statuten nicht neu registriert.
Das verabschiedete Gesetz über das Verbot der Moskauer Kirche trat vor neun Monaten in Kraft. Diese Frist ist vorgesehen, damit religiöse Gemeinden, die von den Behörden als mit Russland verbunden betrachtet werden, eigenständig von diesem Zusammenhang loskommen können. Dennoch haben die meisten Gemeinden diese Gelegenheit nicht genutzt. Nach Ablauf der neun Monate wird es interessant sein zu sehen, was als nächstes passiert.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Kreml neue Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche bestimmt hat, die die Stimmungen in der Ukraine beeinflussen und feindliche Narrative verbreiten sollen. Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat Beweismaterial gegen 14 russische Kleriker und kirchliche Funktionäre gesammelt, die das Kreml-Regime in den besetzten Gebieten der Ukraine propagieren.
Lesen Sie auch
- Auch mit Freistellung: Wehrpflichtige müssen persönlich bei den Militärbehörden erscheinen
- Der Pensionsfonds kann das Gehaltszertifikat vor 2000 anfordern: Wer ist betroffen
- Gerichtskampf einer Mutter: Vaterschaftsanerkennung für das Kind eines gefallenen Soldaten
- Kriegsalltag und Glaube in Odessa: Jeder Dritte misstraut anderen Konfessionen
- Nach Gewaltvorfällen: Ukrainisches Verteidigungsministerium kündigt landesweite Überprüfung aller Wehrdienststellen an
- 5.000 Griwna für verwundete Soldaten aus der Region Cherson: Wer jetzt Anträge stellen kann

