Stopp der Notstromhilfe: Slowakei beendet Stromlieferungen an die Ukraine.
Aus für Notstrom aus der Slowakei
Nach Angaben von Novyny.live: Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat das Ende der Notstromlieferungen in die Ukraine verkündet. Die nationale ukrainische Energiengesellschaft 'Ukrenerho' erklärte jedoch, ihr lägen keine offiziellen Dokumente vor, die eine einseitige Vertragskündigung bestätigen. Das Unternehmen zeigt sich zuversichtlich, dass dies keine Auswirkungen auf das ukrainische Stromnetz haben wird.
Der letzte Hilfsersuch für Notstrom aus der Slowakei liegt bereits über einen Monat zurück. Wie 'Ukrenerho' betonte, erfolgten solche Notlieferungen aus der Slowakei ohnehin nur sehr selten. Am 23. Februar 2026 erhielt das Unternehmen ein Schreiben des slowakischen Übertragungsnetzbetreibers SEPS, in dem die Details der Strombereitstellung erläutert wurden.
Ungarns Unterstützung und die Reaktion aus Kiew
Ungarn hat die Position der Slowakei zum Lieferstopp unterstützt. Der ukrainische Vertreter Andrij Sybiha wies die Ultimaten beider Länder entschieden zurück und stellte klar:
„Kiew weist diese Ultimaten zurück und verurteilt sie.“ - Andrij Sybiha
Grundsätzlich besteht zwischen 'Ukrenerho' und SEPS weiterhin ein Vertrag über die gegenseitige Bereitstellung von Notstromhilfe, was auf eine fortgesetzte Kooperation hindeutet.
Die Entwicklung unterstreicht die angespannten Beziehungen zwischen der Ukraine und einigen ihrer Nachbarn, insbesondere im sensiblen Bereich der Energiesicherheit. Auch wenn der Lieferstopp keine unmittelbaren Folgen für das ukrainische Netz hat, könnte er ein Indiz für einen sich verändernden politischen Kurs in der Region sein. Die Zusammenarbeit zwischen 'Ukrenerho' und SEPS bleibt für die Stabilität der Energieversorgung in der Ukraine angesichts wachsender Herausforderungen von zentraler Bedeutung.
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