Therapie auf vier Pfoten: Wie Spürhunde verwundete Soldaten heilen.

Therapie auf vier Pfoten: Wie Spürhunde verwundete Soldaten heilen
Therapie auf vier Pfoten: Wie Spürhunde verwundete Soldaten heilen

Vierbeinige Therapeuten im Einsatz

Nach Angaben von UATV: In der 5. Spezialbrigade 'Skythen' der ukrainischen Nationalgarde leisten Diensthunde einen unschätzbaren Beitrag zur Rehabilitation verwundeter Soldaten. Zwei von ihnen sind sogar nationale Champions: der Belgische Schäferhund Malinois 'Bighi' und der Holländische Schäferhund 'Slym'. Ihre emotionale Unterstützung ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Die tiergestützte Therapie gewinnt in der Kriegsmedizin zunehmend an Bedeutung.

'Die Fürsorge, die emotionale Entlastung und der Kontakt zu den vierbeinigen Helfern sind nicht weniger wichtig als die körperliche Behandlung', sagt Jewgeni, ein 32-jähriger Drohnenpilot. Er wurde in der Region Charkiw verwundet und erfährt durch die Hunde sowohl physische als auch psychische Unterstützung. Teimur Bachischew, Leiter der speziellen kynologischen Gruppe der Brigade, unterstreicht den hohen Stellenwert dieser Arbeit für die Soldaten.

'Die Fürsorge, die emotionale Entlastung und der Kontakt zu den vierbeinigen Helfern sind nicht weniger wichtig als die körperliche Behandlung' - Jewgeni, 32-jähriger Drohnenpilot.

Heilende Bindung: Der seelische Effekt

Fachleute bestätigen den positiven Einfluss der Tiere auf die Psyche der Kriegsveteranen. 'Wir sehen und beobachten, dass der Kontakt mit dem Tier einen bestimmten psychotherapeutischen und rehabilitativen Effekt hat', betont Stanislaw Kusnezow, der sich mit der Rehabilitation der Soldaten befasst. Für viele Verteidiger, die traumatische Ereignisse durchlebt haben, wird der Umgang mit den Tieren zu einem wesentlichen Element des Heilungsprozesses.

Dank dieser Unterstützung können sich die Soldaten nicht nur körperlich, sondern auch emotional erholen – ein entscheidender Faktor unter den belastenden Bedingungen des Krieges. Die Interaktion unterstreicht die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Rehabilitationsansatzes, der sowohl physische als auch psychologische Aspekte umfasst. Angesichts vieler Fälle von posttraumatischen Belastungsstörungen wird die Rolle der vierbeinigen Freunde bei der Genesung unverzichtbar. Dies zeigt, dass innovative Behandlungsmethoden wie die tiergestützte Therapie die Lebensqualität der kriegstraumatisierten Soldaten erheblich verbessern können.


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