Tragödie in Hongkong: Zahl der Opfer des Brandes ist auf 44 gestiegen.

Tragödie in Hongkong: Zahl der Opfer des Brandes ist auf 44 gestiegen
Tragödie in Hongkong: Zahl der Opfer des Brandes ist auf 44 gestiegen

Nach Angaben von ТСН: In Hongkong sind aufgrund eines großen Brandes 44 Personen ums Leben gekommen. Rettungsdienste versuchen, die Bewohner zu erreichen, die in den oberen Etagen eingeschlossen sind.

Details der Tragödie

Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr "hat das Feuer mehrere Wohnhochhäuser erfasst, wobei mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen sind, weitere 279 gelten als vermisst".

Ein Polizeisprecher berichtete, dass nach dem Vorfall drei Personen - zwei Direktoren und einen Ingenieurberater des Bauunternehmens - festgenommen wurden. Während einer Pressekonferenz beschuldigte die Polizei sie der groben Fahrlässigkeit.

Über den Tatort

Das Feuer brach im Wang Fuk Court aus, einem großen Wohnkomplex im Tai Po-Distrikt. Der Komplex besteht aus acht Hochhäusern, von denen jedes 31 Etagen hat.

Die Türme des Komplexes sind bis zu den Dächern mit Bambusgerüsten verdeckt, da Renovierungsarbeiten durchgeführt werden. Diese Konstruktionen, die in Hongkong seit vielen Jahren verwendet werden, sind ein charakteristisches Merkmal der lokalen Landschaft. Hongkong bleibt eine der wenigen Städte der Welt, in denen Bambusgerüste weiterhin im modernen Bauwesen verwendet werden.

Grad der Gefahr

Die Feuerwehr von Hongkong hat dieses Feuer als fünften Gefahrengrad klassifiziert, was der höchste auf der Skala ist. Der letzte Fall des fünften Grades in Hongkong ereignete sich vor 17 Jahren.

Zunächst wurde von vier Toten berichtet, doch die Zahl der Opfer stieg schnell auf 14. Es besteht die Befürchtung, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte.

Diese Tragödie ist eine weitere Erinnerung an die Bedeutung von Sicherheitsvorschriften in Hochhäusern, insbesondere während Renovierungsarbeiten. Die Behörden versprechen eine gründliche Untersuchung, um die Ursachen der Tragödie zu klären und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.


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