Wie Katzen ihren Besitzer sehen: Warum Ihr Liebling Gesichter nicht erkennt.

Wie Katzen ihren Besitzer sehen: Warum Ihr Liebling Gesichter nicht erkennt
Wie Katzen ihren Besitzer sehen: Warum Ihr Liebling Gesichter nicht erkennt

Nach Angaben von ТСН: Viele Katzenbesitzer glauben, dass ihre Haustiere ihre Gesichter so detailliert wahrnehmen wie Menschen. Studien zeigen jedoch, dass das Sehsystem von Katzen auf ganz anderen Prinzipien basiert. Wenn eine Katze einen Menschen ansieht, betrachtet sie nicht die klaren Gesichtszüge, sondern sieht nur eine Reihe von Silhouetten, Bewegungen und energetischen Signalen.

Besonderheiten des Katzenblicks

Das Sehen von Katzen ist dichromatisch, und sie nehmen die Umgebung hauptsächlich in Grautönen, Blau- und Gelbtönen wahr. Rote und grüne Farben erscheinen ihnen blass oder unklar.

Die Natur hat diese Besonderheit der Katzen durch andere Vorteile kompensiert:

  • Katzen sehen im Dunkeln 6-8 Mal besser als Menschen und nehmen sogar Ultraviolett und die kleinsten Lichtreflexe wahr.

  • Sie sind in der Lage, die geringsten Schwankungen, Schatten oder Staubkörner zu bemerken, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann.

  • Der Sichtwinkel von Katzen beträgt 200 Grad (im Vergleich zu 180 bei Menschen), was ihnen ein hervorragendes peripheres Sehen ermöglicht.

Interessanterweise erscheint das Gesicht eines Menschen aus großer Entfernung für eine Katze verschwommen. Einen Besitzer klar zu erkennen, kann die Katze nur in einem Abstand von 1 bis 6 Metern.

Da die Katze nicht immer die Details des Aussehens sieht, verwendet sie andere Marker. Das Tier nimmt den Besitzer als ein Mitglied seiner sozialen Gruppe wahr – als große, seltsame Katze, die sich um sie kümmert.

Das Miauen und das Reiben an den Beinen sind oft Ausdruck kindlichen Verhaltens: die Katze betrachtet den Menschen als eine mütterliche Figur, die sich um sie kümmert.

Empathie der Katzen

Darüber hinaus sind die Samtpfoten großartige Empathen. Sie "lesen" die Absichten des Menschen durch:

  • Den Tonfall;

  • Die Mimik (auch wenn sie verschwommen ist);

  • Die allgemeine Energie und die Körperbewegungen.

So versteht die Katze, ob Sie gereizt, ruhig oder glücklich sind, auch wenn sie Ihnen nicht in die Augen sieht. Die Wiedererkennung der "Eigenen" erfolgt durch eine Kombination von Faktoren: Sehen, Stimme und natürlich Geruch.

Wie die Katze "Ich liebe dich" sagt

Die Augen der Katze sind auch ein Kommunikationsmittel. Wenn Sie bemerkt haben, dass Ihr Liebling Sie ansieht und langsam blinzelt, ist das das größte Kompliment von ihm. Dieses Verhalten wird als "Katzensmilie" oder "Augenbitte" bezeichnet. Es ist das höchste Zeichen von Vertrauen und Liebe.

Im Gegensatz dazu kann ein aufmerksamer, nicht blinzelnder Blick auf Interesse oder den Versuch hindeuten, Ihre zukünftigen Handlungen zu verstehen. Während sie Sie anblickt, verarbeitet die Katze alle visuellen und akustischen Signale, um zu entscheiden: Soll ich zum Spielen herankommen oder aus Sicherheitsgründen Abstand halten.

Man darf nicht vergessen, Katzen erfreuen nicht nur ihre Besitzer, sondern verbessern auch tatsächlich deren psychischen und physischen Zustand. Die Kommunikation mit ihnen hilft, das Stressniveau zu senken und das Herz zu stärken.

Katzen bleiben immer geheimnisvolle Wesen, die unser Leben mit Freude und Emotionen erfüllen. Das Verständnis ihrer Psychologie und der Nuancen ihrer Wahrnehmung der Welt kann den Besitzern helfen, ihre pelzigen Freunde besser zu verstehen und eine noch engere Bindung zu ihnen aufzubauen.


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