28 Sensoren überwachen Erschütterungen durch Explosionen an der Sophienkathedrale.
Überwachungssystem für Baudenkmäler in der Ukraine
Nach Angaben von Espreso.tv: Seit rund 20 Jahren ist in der Ukraine ein System zur Zustandsüberwachung von Kulturdenkmälern in Betrieb. An der Sophienkathedrale wurden nun 20 Sensoren installiert, weitere 8 befinden sich am Glockenturm. Die Technik erfasst Vibrationen, die durch äußere Einflüsse wie Explosionen, Raketenüberflüge, Drohnen, Autoverkehr oder Konzerte ausgelöst werden. Die Anlage wurde mit Spezialsoftware und einem Computer zur Datenauswertung ausgestattet – finanziert durch die UNESCO.
„Das Überwachungssystem für den Gesamtkomplex ist seit etwa 20 Jahren in Betrieb“, erklärte Nelja Kukowalska.Damit unterstreicht sie die Notwendigkeit einer langfristigen Kontrolle von Bauwerken, die für das kulturelle Erbe des Landes von zentraler Bedeutung sind.
Bedeutung moderner Technik für den Denkmalschutz
Die Installation dieses Systems ist ein wichtiger Schritt zur Bewahrung des ukrainischen Kulturerbes, insbesondere angesichts aktueller Bedrohungen. Angesichts der ständigen Herausforderungen, denen das Land gegenübersteht, helfen solche technologischen Lösungen, historische Stätten für künftige Generationen zu sichern. Die dauerhafte Überwachung architektonischer Objekte zeigt zudem, wie bedeutend internationale Zusammenarbeit im Bereich des Denkmalschutzes ist.
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