Die USA haben einen Öltanker vor Venezuela beschlagnahmt: Eine Bedrohung für den Export des Landes.

Die USA haben einen Öltanker vor Venezuela beschlagnahmt: Eine Bedrohung für den Export des Landes
Die USA haben einen Öltanker vor Venezuela beschlagnahmt: Eine Bedrohung für den Export des Landes

Nach Angaben von ТСН: Die amerikanischen Streitkräfte haben einen mit US-Sanktionen belegten Öltanker in der Nähe der Küste Venezuelas unter Kontrolle gebracht.

Quellen, die über die Situation informiert sind, berichten, dass die Beschlagnahme des Schiffs die Möglichkeit von Caracas, Öl zu exportieren, erheblich erschweren könnte, da andere Transporteure möglicherweise die Zusammenarbeit mit Lieferungen aus Venezuela wegen der Risiken von US-Sanktionen ablehnen.

Derzeit wird der Großteil des venezolanischen Öls nach China geliefert, oft über Zwischenhändler und mit erheblichen Rabatten, da die mit den amerikanischen Beschränkungen verbundenen Risiken die Händler dazu zwingen, vorsichtiger zu agieren.

Offizielle Vertreter Washingtons haben den Vorfall bisher nicht kommentiert. Auch das staatliche venezolanische Ölunternehmen PDVSA und die zuständigen Ministerien haben beschlossen, sich von öffentlichen Erklärungen zurückzuhalten.

Stattdessen wurden die US-Aktionen in Caracas bereits als Versuch bezeichnet, „die Ölreserven des Landes“, die zu den größten der Welt gehören, zu „kontrollieren“.

Dieser Vorfall ereignete sich am selben Tag, an dem die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado den Friedensnobelpreis erhielt.

Das staatliche Unternehmen PDVSA kontrolliert die Ölindustrie des Landes und arbeitet mit internationalen Firmen zusammen. Beispielsweise hat das amerikanische Unternehmen Chevron Corp. Projekte zur Ölförderung in Venezuela, und die USA gewähren Chevron eine spezielle Lizenz, die es dem Unternehmen erlaubt, ohne Sanktionen zu arbeiten.

Früher wurde berichtet, dass der US-Präsident Donald Trump die Führer der Sicherheitskräfte und diplomatischen Ämter ins Weiße Haus einberufen hatte, um über weitere Schritte in Bezug auf Venezuela zu beraten.

Trump bestätigte auch, dass er telefonisch mit dem venezolanischen Führer Nicolás Maduro gesprochen hatte, jedoch weigerte er sich, Einzelheiten des Gesprächs preiszugeben.

Dieser Vorfall weist auf die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und Venezuela im Bereich der Ölpolitik hin. Unter Kontrolle der amerikanischen Streitkräfte steht ein wichtiger Bestandteil der Wirtschaft von Caracas, und es ist wahrscheinlich, dass dies weitreichende Folgen für den Export venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt haben wird. Zugleich unterstreicht die Verleihung des Friedensnobelpreises an den Oppositionsführer die politische Aktivität im Land, die die Situation möglicherweise weiter verschärfen könnte.


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