Sturm 'Leonardo' wütet: Notstand in Spanien und Portugal, Tausende evakuiert.
Verheerende Folgen des Sturms 'Leonardo' für die Iberische Halbinsel
Nach Angaben von TSN.ua: Der Sturm 'Leonardo' hat in Spanien und Portugal schwere Verwüstungen angerichtet und mit Rekordregenfällen und Überschwemmungen gewütet. Bis zum 6. Februar mussten in Spanien mehr als 7000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Portugal forderte das Unwetter ein Todesopfer, während in Spanien eine Leiche gefunden wurde, bei der es sich um eine von den Fluten mitgerissene Frau handeln könnte.
In der Stadt Grazalema wurden etwa 1500 Bewohner aufgrund der gefährlichen Lage durch die extremen Niederschläge in Sicherheit gebracht. Der Fluss Douro trat in Porto über die Ufer und verursachte massive Überflutungen. Die Stadt Alcácer do Sal steht bereits am dritten Tag teilweise unter Wasser. Angesichts der schweren Schäden wurde der Notstand in Portugal für 69 Gemeinden, darunter die genannte Stadt, verlängert.
Wirtschaftliche Schäden und politische Auswirkungen
Die Präsidentschaftswahlen in Portugal könnten aufgrund der Lage verschoben werden. In der Provinz Jaén entstanden durch Schäden an der Olivenernte Verluste von über 200 Millionen Euro. Es wird befürchtet, dass der neue Sturm 'Marta' weitere schwere Überschwemmungen bringen könnte.
Experten warnen vor möglichen Erdrutschen in den Bergen von Grazalema, da die Grundwasserleiter dort überfüllt sind. 'Die Aquifere in den Bergen von Grazalema sind gesättigt und könnten durch den aufgebauten Druck Erdrutsche auslösen', erklärte Juan Manuel Moreno.
„Mir ist nichts geblieben, absolut nichts. Ich habe nur die Kleidung gerettet, die ich am Leib trug“ – Rita Morgado.
Der Sturm 'Leonardo' beeinträchtigt weiterhin das Leben Tausender Menschen und stellt Rettungskräfte sowie Behörden vor immense Herausforderungen.
Die Situation auf der Iberischen Halbinsel zeigt die wachsenden Risiken durch den Klimawandel, der zu häufigeren und intensiveren Extremwetterereignissen führt. Die Behörden beider Länder sehen sich gezwungen, rasch Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Wiederherstellung der Infrastruktur zu ergreifen. Die Ankündigung des nächsten Sturms 'Marta' unterstreicht die Dringlichkeit, zusätzliche Ressourcen für die Katastrophenvorsorge und die Unterstützung der betroffenen Gemeinden bereitzustellen.
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