Lebenslange Haft für brutalen Mord und Vergewaltigung in Riwne.
Urteil nach tödlichem Überfall in Riwne gefällt
Nach Angaben von TSN.ua: Ein Gericht hat einen 32-jährigen Mann aus Kasachstan wegen Mordes und Vergewaltigung einer Frau in Riwne im Sommer 2023 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der brutale Angriff ereignete sich am 25. Juli 2023 gegen 23:00 Uhr auf der Tschornowola-Straße, wo der Täter eine 29-jährige Frau aus der Region Chmelnyzkyj attackierte. Solche Gewaltverbrechen stellen die Justiz auch während des Krieges vor immense Herausforderungen.
Laut den Ermittlungsakten befand sich der Angeklagte zum Tatzeitpunkt in alkoholisiertem Zustand. Nach der Tötung beraubte er sein Opfer und nahm ein Mobiltelefon, eine Einkaufstasche mit Lebensmitteln sowie Schmuckstücke an sich. Das Gericht zog bei der Urteilsfindung schwerwiegend die Vorstrafen des Mannes mit ein: Er war bereits wegen Eigentumsdelikten und wegen versuchter Vergewaltigung einer Minderjährigen vorbestraft. Diese kriminelle Vergangenheit führte zur entsprechenden Qualifizierung der aktuellen Tat.
Rechtliche Grundlage des Urteils
Das Strafmaß stützt sich auf mehrere Paragrafen des ukrainischen Strafgesetzbuches:
- Raub (Abs. 4, Art. 187)
- Vergewaltigung (Abs. 5, Art. 152)
- Vorsätzlicher Mord unter erschwerenden Umständen (Pkt. 6, 9, 10, Abs. 2, Art. 115)
Weitere strafverschärfende Faktoren waren die Rückfalltäterschaft und die Begehung der Tat unter den Bedingungen des Kriegsrechts. Der Verurteilte hat nun 30 Tage Zeit, um Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen.
Dieses Urteil markiert einen bedeutenden Schritt im Kampf gegen Gewaltverbrechen in der Ukraine, insbesondere in der aktuellen Krisenzeit.
Das Gericht würdigte nicht nur die besondere Grausamkeit der Tat, sondern auch die gefährliche kriminelle Persönlichkeit des Täters. Das eindeutige Signal der Höchststrafe dient auch der Abschreckung und soll das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung in einer schwierigen Zeit stärken.
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