Suzuki Fronx erhielt nur einen Sicherheitsstern: Verkäufe des Crossovers eingestellt.
Nach Angaben von Korrespondent.net: Die Organisation ANCAP, die unabhängige Crashtests neuer Fahrzeuge in Australien und Neuseeland durchführt, veröffentlichte zu Beginn des Jahres die Ergebnisse der Tests des Suzuki Fronx-Crossovers, die große Besorgnis erregten. Dieses in Indien hergestellte Modell erhielt nur einen Sicherheitsstern, weshalb das Unternehmen Suzuki beschloss, die Verkäufe auf diesen Märkten auszusetzen.
Ergebnisse der Crashtests
Der Suzuki Fronx debütierte Anfang 2023 in Indien, wo die Produktion von Exportversionen begann. In Australien und Neuseeland kam der Crossover im Juli auf den Markt, und seitdem wurden rund 1300 bzw. 1000 Einheiten verkauft. Am 20. Dezember gab die Vertretung von Suzuki Australien die Einstellung der Verkäufe zur Durchführung einer internen Untersuchung und zur Umsetzung von Konstruktionsänderungen bekannt.
Details und Sicherheitsprobleme
Der Grund für solche Maßnahmen sind die sehr niedrigen Sicherheitsbewertungen, die bei den ANCAP-Crashtests erzielt wurden. Das Fahrzeug erreichte nur 48 % beim Schutz erwachsener Passagiere und 40 % beim Schutz von Kindern, was eines der schlechtesten Ergebnisse in der Geschichte der Tests ist. Beide Frontalunfälle zeigten unzureichenden Schutz für die Brust des Fahrers, und das Risiko einer Kopfverletzung für Kinder wurde als kritisch eingeschätzt. Während des Frontalaufpralls war der Passagier auf dem Rücksitz gefährlichen Kräften ausgesetzt, und die Befestigung des Sicherheitsgurtes hielt nicht – die Puppe schlug mit dem Kopf gegen die Rückenlehne des Vordersitzes.
Sehen Sie sich die Fotos an: Der Suzuki Fronx hat die ANCAP-Crashtests nicht bestanden und wurde vom Verkauf zurückgezogen
Nächste Schritte für Suzuki
ANCAP betonte, dass das Versagen der Gurtverankerung keinen Einfluss auf das entscheidende Rating hatte, da der Belastungsgrad ohnehin bereits übermäßig hoch war. Jetzt wird Suzuki Monate brauchen, um den Fronx zu überarbeiten und das Modell auf die Wiederholungsprüfungen vorzubereiten. Die Situation wird dadurch kompliziert, dass ANCAP im Frühjahr 2026 zusammen mit Euro NCAP plant, neue, strengere Testprogramme einzuführen.
Auswirkungen auf den Ruf von Suzuki
Dieser zweite aufeinanderfolgende Misserfolg könnte den Ruf von Suzuki in Australien erheblich beeinträchtigen. Laut Daten von VFACTS verkaufte das Unternehmen von Januar bis November dieses Jahres im Land nur 14.460 Fahrzeuge, was einem Rückgang von 27,4 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Zum Vergleich: Marktführer Toyota verzeichnete 221.322 verkaufte Fahrzeuge und reduzierte die Verkaufszahlen nur um 0,6 %.
Es wurde bereits berichtet, dass der Xiaomi SU7 die höchste Bewertung in den chinesischen Crashtests erhalten hat.
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Die Ergebnisse der ANCAP-Crashtests werden die zukünftigen Pläne von Suzuki erheblich beeinflussen. Das Unternehmen muss dringend Sicherheitsprobleme angehen, um das Vertrauen der Verbraucher zurückzugewinnen. Die Wiederherstellung des Rufs wird eine schwierige Aufgabe sein, insbesondere vor dem Hintergrund des harten Wettbewerbs auf dem australischen Automobilmarkt.
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