Drei Monate Haft für nächtliche Megaphon-Beschimpfungen auf Taiwan.
Gericht verurteilt Frau wegen nächtlicher Ruhestörung
Nach Angaben von TSN.ua: Ein taiwanesisches Gericht hat eine Frau namens Chen zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, ihre Nachbarn über Monate hinweg regelmäßig nachts mit einem Megafon beschimpft und belästigt zu haben. Die Vorfälle begannen bereits im Mai 2023 und wiederholten sich mindestens dreimal pro Woche, wobei die nächtlichen Beschimpfungen jeweils mehrere Dutzend Minuten andauerten. Derartige Nachbarschaftskonflikte können schnell eskalieren, wenn keine frühe Mediation stattfindet.
Die betroffenen Nachbarn hatten nach fast zwei Jahren fruchtloser Versuche, die Situation selbst zu klären, schließlich gemeinsam Anzeige erstattet. Das Gerichtsurteil sieht vor, dass die Haftstrafe gegen eine Geldstrafe von 90.000 Taiwan-Dollar (etwa 3.600 US-Dollar) umgewandelt werden kann. Dieses Urteil ist das Ergebnis eines langwierigen Konflikts in einer Wohngegend, der auf friedlichem Wege nicht beigelegt werden konnte.
Ein Präzedenzfall für nachbarschaftliches Zusammenleben
Der Fall unterstreicht, wie wichtig ein respektvolles Miteinander in Wohngebieten ist und welche rechtlichen Konsequenzen die Störung des Hausfriedens haben kann. Die gerichtliche Entscheidung könnte als Signal für andere dienen, die ähnliche Methoden in Nachbarschaftsstreitigkeiten anwenden. In Deutschland sind Ruhestörungen ebenfalls ein häufiger Konfliktpunkt, der oft bis vor Gericht endet.
Ähnlich wie in vielen anderen Ländern sind auch in der Ukraine Probleme mit Lärm und Beleidigungen unter Nachbarn an der Tagesordnung, die häufig eine juristische Klärung erfordern.
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