Anschlag in Lwiw: Polizistin getötet, zahlreiche Einsatzkräfte verletzt.
Anschlagsgeschehen am 23. Februar
Nach Angaben von TSN.ua: Bei einem Terroranschlag in Lwiw am 23. Februar kam die 23-jährige Polizistin Wiktorija Schpylka ums Leben. Etwa 20 Angehörige von Sicherheitskräften wurden verletzt, drei von ihnen schweben in lebensgefährlichem Zustand. Den vorläufigen Ermittlungsergebnissen zufolge sollen Frauen aus den Oblasten Riwne und Charkiw die Tat organisiert haben. Die Untersuchungen dauern an. Derartige Angriffe auf Sicherheitskräfte stellen eine gezielte Provokation dar.
Ermittlungsstand und Hintergründe
Den Ermittlungen zufolge begann die Vorbereitung der Tat damit, dass eine Frau aus der Oblast Riwne den Auftrag erhielt, in Lwiw einen Anschlag zu verüben. Für die Ausführung wurden ihr 60.000 Hrywnja versprochen. In die Ermittlungen ist zudem eine 18-jährige Bewohnerin der Oblast Charkiw einbezogen, die im Verdacht steht, an dem Verbrechen beteiligt gewesen zu sein. Sie erhielt 2.000 Hrywnja für einen Anruf bei der Notrufnummer 102, der mutmaßlich Teil der Anschlagsplanung war.
Die Hauptverdächtige, Irina Sawetina, soll den Anschlag laut Behördenangaben eigenhändig ausgeführt haben. Gegen sie wurde Untersuchungshaft verhängt. An der Sonderoperation zur Aufklärung und Festnahme der Verdächtigen waren Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), der Nationalpolizei und des Grenzschutzdienstes beteiligt. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um alle Umstände der Tat lückenlos aufzuklären.
Dieser Anschlag stellt einen schweren Schlag für die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden dar und unterstreicht die Gefahren, denen Sicherheitskräfte im Dienst täglich ausgesetzt sind. Das entschlossene Vorgehen der Ermittler zeigt den Willen des Staates, auf solche Bedrohungen schnell und konsequent zu reagieren. Solche Vorfälle können das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und das Vertrauen in die Ordnungskräfte nachhaltig beeinflussen.
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