USDT-Einfrierung: Tether blockiert 131 Millionen Dollar auf Druck der USA – Iran-Verbindungen im Fokus.
Tether friert Millionen ein – Südkorea kündigt Blockchain-Pläne an
Nach Angaben von Мінфін — Крипто/Фінанси: Auf Ersuchen der USA hat Tether USDT-Guthaben in Höhe von 131 Millionen Dollar eingefroren. Grund dafür sind mutmaßliche Verbindungen zum Iran. Die Sperrung betraf vier Wallets im TRON-Netzwerk. Konkret handelt es sich um folgende Adressen:
- TFQbqaNbmq2xsVor2NbufLkYZvxFC9wC7k
- TJdgB1k6ot3f2nLuZug6D8eD3HavTmzmSK
- TXGHxdYbGy574z5hBu4LNzq9NzjZQ9bhUf
- TAhwhFv3JpK39Nc2m8W5LPCcoTisutiRfp
Die eingefrorenen Beträge verteilen sich wie folgt: 85,47 Millionen, 30,96 Millionen, 12,3 Millionen und 1,28 Millionen Dollar. Die aktualisierte Sanktionsliste des US-Finanzministeriums (OFAC) wurde am 14. Juli 2026 veröffentlicht.
US-Initiativen und Südkoreas Vorstoß
Südkorea hat zudem Pläne für den Ausbau der Blockchain-Technologie in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorgestellt. Ein Pilotprojekt zur Tokenisierung von Staatsanleihen ist für 2027 angesetzt. Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen des Landes, ein grundlegendes Gesetz für digitale Vermögenswerte zu verabschieden, um den Kryptomarkt und die Blockchain-Branche besser regulieren zu können.
Parallel dazu hat die US-Regierung beschlagnahmte Kryptowährungen im Gesamtwert von rund 288 Millionen Dollar auf die Plattform Coinbase Prime transferiert. Die beschlagnahmten Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
- 2875 BTC (etwa 178 Millionen Dollar) vom Konto von Ryan Faras
- 925,5 BTC (rund 57 Millionen Dollar) von der Börse BTC-e
- 30.007 ETH (circa 53 Millionen Dollar) von Brian Krueger
Insgesamt verwaltet die US-Regierung weiterhin Krypto-Assets im Wert von etwa 20,65 Milliarden Dollar.
Gleichzeitig haben drei Mining-Unternehmen – CleanSpark, BitFuFu und Canaan – ihre Bitcoin-Produktion im Juni 2026 gedrosselt. Grund dafür sind Marktveränderungen und verschiedene wirtschaftliche Faktoren. Dennoch legten die Aktien der Branchenführer zu.
Die Einfrierung von Tethers Geldern verdeutlicht den wachsenden Druck, den Regierungen auf Krypto-Unternehmen mit Verbindungen zu sanktionierten Ländern ausüben.
Dieser Schritt reiht sich in eine zunehmende Verschärfung der Regulierung im Kryptosektor ein, die den Markt in naher Zukunft beeinflussen könnte. Gleichzeitig zeigt Südkoreas Engagement für Blockchain-Innovationen, dass der Staat bereit ist, digitale Assets zu regulieren und gleichzeitig zu fördern – was das Investitionsklima im Land verbessern dürfte.
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