Der Olympionike Brendan Kerry wurde aufgrund von sexuellen Vergehen lebenslang gesperrt: Einzelheiten.

Der Olympionike Brendan Kerry wurde aufgrund von sexuellen Vergehen lebenslang gesperrt: Einzelheiten
Der Olympionike Brendan Kerry wurde aufgrund von sexuellen Vergehen lebenslang gesperrt: Einzelheiten

Skandal um den australischen Eiskunstläufer

Nach Angaben von The Sun: Der dreimalige Olympiateilnehmer, der 30-jährige australische Eiskunstläufer Brendan Kerry, hat angeblich zugegeben, sich der Straftat bewusst gewesen zu sein, als er wiederholt sexuelle Beziehungen mit einem 17-jährigen Mädchen einging.

Kerry nahm an den Olympischen Spielen 2014, 2018 und 2022 teil und wurde achtmal australischer Meister im Einzellaufen.

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Rechtsprobleme

Kerry war auch als registrierter Trainer in den USA aktiv, erhielt jedoch im Mai 2024 aufgrund von 'sexuellen Vergehen gegenüber Minderjährigen' eine lebenslange Sperre für die Teilnahme an Olympischen Veranstaltungen in Amerika, wie von der US-Organisation für sichere Sportmaßnahmen, US Center for SafeSport, berichtet wurde.

Diese Sperre führte dazu, dass die Eiskunstlaufvereinigung von New South Wales (NSWISA) ihren Mitgliedern einen Brief zusandte. Laut der Daily Mail reichte Kerry eine Klage gegen die NSWISA, deren Präsident Peter Lynch und die Sekretärin Fiona Kusiłeк ein, weil sie seiner Reputation geschadet hätten.

Die Beklagten behaupten, ihre Äußerungen basierten auf offiziellen Feststellungen, was ihnen vor Gericht in New South Wales helfen könnte.

„Dieser Brief verlieh Kerry Etiketten wie Täter und Pädophiler.“

Doch Kerrys Anwälte bestreiten diese Aussagen, da das Mindestalter für einvernehmliche sexuelle Beziehungen in New South Wales 16 Jahre beträgt.

Über den Ort des Geschehens

In Kalifornien, wo diese Vorfälle stattfanden, liegt das Mindestalter für einvernehmliche sexuelle Beziehungen bei 18 Jahren, und jegliche sexuellen Kontakte mit Personen unter diesem Alter gelten als sexueller Übergriff.

SafeSport führte eine Untersuchung zu den angeblichen Beziehungen zwischen Kerry und dem Teenager durch und bestätigte, dass er sexuelle Kontakte mit dem Mädchen hatte.

Im Rahmen der Untersuchung wurde auch festgestellt, dass er ihr Alkohol gab und 'physische Gewalt' anwandte, um sie dazu zu ermutigen, die Beziehung geheim zu halten.

„Sie fühlte, dass sie keine Kontrolle über das, was geschah, hatte und nicht 'nein' sagen konnte, sondern sich [Kerrys] Willen fügte.“

Kerry weist alle Vorwürfe zurück und behauptet, das Verfahren sei unangemessen gewesen, und sagte, dass SafeSport „mich für angebliche Verstöße bestraft hat, die ich nicht begangen habe.“

Sein Einspruch gegen die Entscheidung von SafeSport im September 2024 wurde abgelehnt.

SafeSport kam zu dem Schluss, dass Kerrys Handlungen mehrere Artikel des Strafgesetzbuches von Kalifornien verletzt hatten.

Bis heute wurden in Australien oder den USA keine strafrechtlichen Anklagen gegen Kerry erhoben. SafeSport untersuchte auch die Aussage einer anderen Eiskunstläuferin, Gracie Gold, die bestätigte, dass Kerry sie 2016 auf einer Party vergewaltigte, jedoch bei der Untersuchung keine ausreichenden Beweise zur Bestätigung dieses Vorfalls gefunden wurden.

Die Verteidigung von NSWISA argumentiert in ihrem Gerichtsverfahren, dass sie lediglich „die entsprechende Terminologie“ aus der Entscheidung von SafeSport wiederholt hätten und auch Vorwürfe erhoben, dass Kerry sexuelle Kontakte mit einem 14-jährigen Mädchen in Queensland, Australien, gehabt habe, als er 17 Jahre alt war.

Diese Situation wirft ernsthafte Sorgen in der Sportgemeinschaft auf, da der Versuch, Sportler und Minderjährige vor möglichen Vergehen zu schützen, noch wichtiger wird. Fälle von sexuellen Delikten im Sport haben weitreichende Folgen für die Karrieren der Athleten und die gesamte Sportgemeinschaft, die sich um die Bewältigung dieser Herausforderungen bemüht. Kerrys Situation zieht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich und unterstreicht die Notwendigkeit, die Schutzsysteme für Minderjährige im Sport zu stärken.


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