Nach Urteil des Supreme Court: Trump erhöht Zölle auf 15 Prozent für alle Handelspartner.
Trumps drastische Zollerhöhung
Nach Angaben von TSN.ua: Am 21. Februar 2023 verkündete Donald Trump eine Anhebung der vorübergehenden Zölle auf Importe aus allen Ländern von 10 auf 15 Prozent. Diese Entscheidung folgte auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA vom Vortag, dem 20. Februar, wonach Trump mit seiner früheren Einführung von Zöllen gegen Bundesrecht verstoßen habe. Das Gerichtsurteil war der Höhepunkt monatelanger juristischer Auseinandersetzungen.
Trump stützt seine neue Maßnahme auf Section 122, ein Gesetz, das Zölle bis zu 15 Prozent erlaubt, für deren Verlängerung jedoch die Zustimmung des Kongresses erforderlich ist. In einer Stellungnahme begründete Trump seinen Schritt:
„Auf Grundlage einer sorgfältigen, detaillierten und vollständigen Analyse des absurden, schlecht formulierten und zutiefst unamerikanischen Zollurteils, das gestern vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten gefällt wurde.“
Wirtschaftliche Folgen absehbar
Trump plant nun, die 150-tägige Frist zu nutzen, um rechtlich abgesicherte Zölle einzuführen. Diese Ankündigung hat in der Öffentlichkeit und unter politischen Analysten intensive Diskussionen über die möglichen wirtschaftlichen Konsequenzen für die USA ausgelöst. Solche protektionistischen Maßnahmen sind historisch oft Auslöser für Handelskonflikte gewesen.
Die drastische Zollerhöhung könnte schwerwiegende Auswirkungen auf den US-Außenhandel und die Wirtschaftsbeziehungen zu anderen Nationen haben. Ökonomen warnen vor steigenden Preisen für Importgüter, was wiederum die Verbraucherinflation im Land anheizen könnte. Zudem wird das Thema voraussichtlich zu weiteren Debatten im Kongress führen, da die Abgeordneten entscheiden müssen, ob sie solche Maßnahmen unterstützen, die langfristige Folgen für die US-Wirtschaft haben können.
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