Neue Regeln bei PrivatBank: Das sind die Obergrenzen für Überweisungen und Empfänge.

Neue Regeln bei PrivatBank: Das sind die Obergrenzen für Überweisungen und Empfänge
Neue Regeln bei PrivatBank: Das sind die Obergrenzen für Überweisungen und Empfänge

Strenge Grenzen für Geldbewegungen: Was sich bei der PrivatBank ändert

Nach Angaben von Novyny.live: Die PrivatBank hat frische Beschränkungen für Finanztransaktionen eingeführt – sowohl für den Empfang als auch für den Versand von Geld. Konkret liegt das Standardlimit für die meisten Kunden bei monatlich bis zu einer Million Griwna oder maximal 350 Überweisungen. Diese neuen Vorgaben betreffen alle Nutzer der Bank.

Wie viel Geld darf auf die Karte kommen?

Wer Geld auf seine Karte erhalten möchte, kann im Monat mit bis zu einer Million Griwna rechnen. Damit soll ein reibungsloser Ablauf für den Großteil der Bankkunden gewährleistet werden.

Welche Einschränkungen gelten für Absender?

Auch für diejenigen, die Geld überweisen, gibt es klare Vorgaben: Der monatliche Höchstbetrag liegt bei 100.000 Griwna, und es sind maximal 200 Transaktionen pro Monat erlaubt. Falls der Bank verdächtige Aktivitäten auffallen, darf sie dieses Limit für Absender sogar auf 50.000 Griwna senken. Diese Sicherheitsmaßnahmen sollen sowohl das Institut als auch seine Kunden schützen.

So lässt sich das Limit erhöhen

Kunden, die ihre Obergrenze anheben möchten, müssen die Legalität ihrer Einkünfte nachweisen. Dafür sind bestimmte Unterlagen erforderlich, wie zum Beispiel:

  • eine Gehaltsbescheinigung
  • Dokumente zur Tätigkeit als Einzelunternehmer (FOP)
  • Steuererklärungen
  • Nachweise über Immobilienverkäufe, Erbschaften, Schenkungen, Dividenden oder Kapitaleinkünfte

Sonderregelung für Freiwillige

Ein wichtiger Punkt: Für ehrenamtliche Helfer gibt es einen separaten Service-Ablauf. Um ihre Finanzbewegungen zu belegen, müssen sie folgende Papiere vorlegen:

  • Quittungen, Belege oder Lieferscheine über den Kauf und die Weitergabe von Waren
  • Schreiben oder Anfragen von Militäreinheiten oder Wohltätigkeitsorganisationen
  • eine Vereinbarung über die Freiwilligentätigkeit
  • den Freiwilligenausweis
  • Veröffentlichungen in öffentlichen Quellen

Welche Dokumente werden abgelehnt?

Es ist zu beachten, dass Fotos, Screenshots von Kontoauszügen anderer Banken sowie Kopien des Personalausweises oder der Steueridentifikationsnummer nicht als Einkommensnachweis akzeptiert werden. Diese Entscheidung zielt darauf ab, Missbrauch zu verhindern und die Transparenz von Geldgeschäften zu sichern.

Die neuen Beschränkungen der PrivatBank spiegeln den wachsenden Bedarf wider, Geldflüsse in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit stärker zu regulieren. Diese Änderungen könnten das Nutzerverhalten vieler Bankkunden beeinflussen – besonders bei jenen, die geschäftlich oder ehrenamtlich viel unterwegs sind. Die Einführung spezieller Bedingungen für Freiwillige zeigt zudem, dass die Bank diese wichtige gesellschaftliche Initiative unterstützen möchte, ohne die Kontrolle über die Finanzströme zu verlieren.


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