Trump setzt Iran Ultimatum bis zum 6. April: Drohung mit militärischer Einnahme der Ölinsel Kharg.
Trumps Ankündigungen zur Kontrolle über iranisches Öl
Nach Angaben von Novyny.live: US-Präsident Donald Trump hat eine mögliche Übernahme der iranischen Ölindustrie und der Insel Kharg ins Spiel gebracht, wobei er militärische Optionen nicht ausschließt. Für eine Einigung mit Teheran setzte er eine Frist bis zum 6. April und drohte zugleich mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes.
Trump erklärte, die Sicherung iranischer Ölquellen habe für ihn höchste Priorität, und betonte:
„Ehrlich gesagt, am liebsten ist es mir, dem Iran das Öl wegzunehmen, aber ein paar Dummköpfe in den USA fragen: 'Warum macht ihr das?'“
Die strategische Bedeutung der Insel Kharg und regionale Spannungen
Die Insel Kharg dient als zentraler Umschlagplatz für iranische Ölexporte. Trump deutete an, dass eine Besetzung dieser Insel auf der Liste möglicher US-Maßnahmen stehe:
„Vielleicht nehmen wir die Insel Kharg ein, vielleicht auch nicht. Wir haben viele Optionen … Ich glaube nicht, dass sie über eine nennenswerte Verteidigung verfügen. Wir könnten sie problemlos einnehmen.“
Laut dem US-Präsidenten hätten die Streitkräfte bereits 13.000 Ziele getroffen, während rund 3.000 weitere noch zu attackieren seien. Er fügte hinzu, dass 'eine Einigung recht schnell erzielt werden könne', und unterstrich damit die militärische Präsenz der USA in der Region.
Die Zahl der unter pakistanischer Flagge fahrenden Öltanker, die die Straße von Hormus passieren, ist von 10 auf 20 gestiegen – ein mögliches Anzeichen für wachsende Spannungen. Im Zusammenhang mit einem möglichen Machtwechsel im Iran werden Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf sowie Ali Chamene'i genannt.
Trump machte unmissverständlich klar, dass die USA über zahlreiche Handlungsmöglichkeiten verfügen, falls die Gespräche mit dem Iran nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.
Diese Äußerungen Trumps verdeutlichen die zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Teheran, die weitreichende Folgen für die regionale Stabilität haben könnten. Die Kontrolle über das iranische Öl und die strategisch wichtige Insel Kharg würde die globalen Energiemärkte massiv beeinflussen, schließlich zählt der Iran zu den bedeutendsten Ölfördernationen. Der Anstieg der Tankerbewegungen in der Straße von Hormus deutet darauf hin, dass sich die Anrainerstaaten auf mögliche geopolitische Verschiebungen vorbereiten – was den Konflikt weiter eskalieren lassen könnte.
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