Trumps dritte Amtszeit: Was Recht und Gesundheit des Kandidaten erlauben.
Kann Donald Trump ein drittes Mal Präsident werden?
Nach Angaben von TSN.ua: In der Sendung 'Svit i my' äußerte der Experte Oleksandr Kraiev eine gewagte These: Donald Trump könnte trotz gesundheitlicher Beschwerden den Versuch einer dritten Amtszeit wagen. Kraiev verwies auf konkrete gesundheitliche Probleme des ehemaligen Präsidenten, darunter Schwierigkeiten mit der Hand und geschwollene Füße. Zudem habe Trump die Tendenz, sich zu wiederholen und bei Sitzungen einzunicken, was ernste Fragen zu seiner körperlichen Verfassung aufwerfe.
Die rechtliche Debatte um eine dritte Amtszeit
Parallel dazu gewinnt in den USA eine juristische Diskussion an Fahrt. Einige Rechtsgelehrte argumentieren, die Zwei-Amtszeiten-Beschränkung greife bei Trump nicht, da er die Wahl 2020 nicht wirklich verloren habe. Kraiev zitierte diese Position mit den Worten:
«Die Norm über zwei Amtszeiten gilt nicht, weil das Volk sein Wort gesprochen hat». Er verwies auch auf die unter Anhängern verbreitete Ansicht, die Wahl 2020 sei manipuliert worden, und
«Biden habe sie gestohlen».
Die Frage einer möglichen dritten Trump-Präsidentschaft bleibt also offen. Sie wird gleichermaßen unter gesundheitlichen wie verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten kontrovers diskutiert.
Vor dem Hintergrund dieser Debatten zeigt sich erneut, wie polarisiert das politische Umfeld in den USA ist. Die gesundheitliche Verfassung des Kandidaten könnte seine Kampagnenfähigkeit beeinträchtigen, während die juristischen Argumente für eine erneute Kandidatur die komplexen Grauzonen des amerikanischen Wahlsystems ausloten. Die weitere Entwicklung wird daher sowohl von Trumps Gesundheitszustand als auch von seinen juristischen Manövern abhängen.
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