Selenskyj lehnt Reise zu Putin nach Moskau ab: Diese Alternativorte schlägt er vor.
Gespräche zwischen Selenskyj und Putin
Nach Angaben von Novyny.live: Wolodymyr Selenskyj hat eine Einladung nach Moskau zu Verhandlungen mit Wladimir Putin ausgeschlagen und stattdessen andere Treffpunkte ins Spiel gebracht. Der ukrainische Präsident erklärte:
„Ich werde nicht zu einem Treffen mit Putin nach Moskau reisen, ich mache bei diesen Spielen nicht mit. Wir können uns in der Türkei, in der Schweiz oder im Nahen Osten treffen.“Diese Aussage unterstreicht Selenskyjs Forderung nach neutralen Orten für die Gespräche.
Der ukrainische Führer ist bereit, sich auf neutralem Boden in Europa oder im Nahen Osten zu treffen. Zudem schlug er vor, Putin am Rande des G7-Gipfels zu sprechen. Putin zeigte jedoch kein Interesse an einem solchen Treffen. Juri Uschakow, ein Vertreter der russischen Seite, forderte die ukrainische Delegation auf, nach Moskau zu kommen, was die unterschiedlichen Positionen beider Seiten verdeutlicht. Ein Treffen in Moskau würde bedeuten, dass Selenskyj sich in Putins Einflussbereich begibt – ein Risiko, das er offenbar vermeiden will.
Internationale Initiativen
Beim G7-Gipfel äußerte Donald Trump die Ansicht, dass sowohl Selenskyj als auch Putin zu einem Dialog bereit seien, konkrete Schritte blieben jedoch aus. Parallel dazu bot Frankreich an, die Ukraine beim Wiederaufbau des beschädigten Schutzmantels des havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl zu unterstützen, während die Schweiz gemeinsam mit ukrainischen Restauratoren die Kyjiwer Höhlenkloster Lawra erneuern möchte. Diese Projekte zeigen das Engagement internationaler Partner für den Wiederaufbau und die Unterstützung der Ukraine.
Selenskyjs Ablehnung eines Moskau-Besuchs unterstreicht seinen Willen, Verhandlungen unter neutralen Bedingungen zu führen, was als Versuch gewertet werden kann, politischem Druck aus Russland zu entgehen. Weitere internationale Vorhaben wie:
- die Reparatur des Tschernobyl-Schutzbaus
- die Renovierung des Kyjiwer Höhlenklosters
verdeutlichen die Unterstützung westlicher Partner für die Ukraine. Dies könnte die künftigen Gespräche und die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau beeinflussen.
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