Nach 1:5-Debakel gegen Schweden: Tunesien feuert Trainer und holt Renard.
Trainerwechsel bei den „Adlern von Karthago“
Nach Angaben von Novyny.live: Der tunesische Fußballverband hat die Trennung von Chefcoach Sabri Lamouchi vollzogen. Auslöser war die herbe 1:5-Niederlage gegen Schweden in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2026. Die Mannschaft blieb in dem Turnier weit hinter den Erwartungen zurück und konnte das geforderte Niveau nicht abrufen.
Als Nachfolger wurde der 57-jährige Franzose Hervé Renard verpflichtet. Renard ist kein Unbekannter im internationalen Fußball: Er führte Sambia und die Elfenbeinküste zu zwei Afrika-Meisterschaften. Für ihn wird die WM 2026 die dritte Endrunde seiner Karriere sein. Bereits vor acht Jahren coachte er Marokko bei einem Weltturnier, zuletzt stand er bei der saudischen Nationalmannschaft an der Seitenlinie.
Nächste Aufgaben für Tunesien
Das Team setzt seine WM-Reise nun unter neuer Führung fort. Am 21. Juni trifft Tunesien auf Japan, fünf Tage später folgt das Duell mit den Niederlanden. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch den Trainerwechsel eine Leistungssteigerung und mehr internationale Konkurrenzfähigkeit.
Der Schritt ist ein wichtiger Versuch, das verlorene Selbstvertrauen wiederherzustellen und sich für die kommenden Partien zu sammeln. Renards Erfahrung und seine bisherigen Erfolge machen ihn zum Hoffnungsträger. Die Begegnungen gegen Japan und die Niederlande werden für Tunesien richtungsweisend sein und entscheiden, ob das Team im Turnier bestehen kann.
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