Nach sechs Jahren Pause: Yellowstone-Geysir Echinus bricht wieder aus.

Nach sechs Jahren Pause: Yellowstone-Geysir Echinus bricht wieder aus
Nach sechs Jahren Pause: Yellowstone-Geysir Echinus bricht wieder aus

Der Echinus-Geysir im Yellowstone-Nationalpark ist wieder aktiv

Nach Angaben von TSN.ua: Im Yellowstone-Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming ist nach sechsjähriger Ruhephase der saure Echinus-Geysir wieder ausgebrochen. Seit Anfang Februar 2023 schleudert er in regelmäßigen Abständen von zwei bis fünf Stunden heißes Wasser bis zu neun Meter in die Höhe. Jeder dieser Ausbrüche dauert etwa drei Minuten an. Der Geysir ist ein eindrucksvolles Beispiel für die ungebändigte geothermische Kraft des ältesten Nationalparks der Welt.

Bis zum Jahr 1948 war der Echinus-Geysir weitgehend inaktiv, seine aktivste Phase erlebte er dann in den 1980er und 1990er Jahren. In den Jahren 2018 bis 2020 kam es nur zu wenigen, vereinzelten Eruptionen. Der jetzige, andauernde Ausbruch ist daher ein bedeutendes Ereignis. Das bis zu 93 Grad Celsius heiße Wasser belegt das enorme geothermische Potenzial der Quelle.

Bedeutung und Einzigartigkeit des Echinus

Der wiedererwachte Echinus-Geysir zieht damit erneut die Aufmerksamkeit von Besuchern und Forschern auf sich. Seine Aktivität gilt als möglicher Indikator für Veränderungen in den geologischen Prozessen unter dem Yellowstone. Seine Eruptionen sind ein wichtiger Teil der Parkgeschichte und erinnern an die ständige Dynamik dieses einzigartigen Ökosystems.

Solche Ausbrüche können auf Verschiebungen in den geothermischen Systemen hindeuten. Dies unterstreicht die lebendige und unberechenbare Natur der Phänomene in der Region, die nicht nur Touristen, sondern auch Wissenschaftler fasziniert. Veränderungen im Verhalten von Geysiren können ökologische und geologische Folgen haben, die eine kontinuierliche Beobachtung und Erforschung erfordern.


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