Patienten erleiden subzero Temperaturen in der Klinik in Kiew.
Probleme in der Klinik in der Boryspilska-Straße 30-A
Nach Angaben von TSN.ua: Patienten in einer Klinik in der Boryspilska-Straße 30-A im Darnytskyi-Distrikt von Kiew sind mit unmenschlichen Bedingungen konfrontiert, da die Innentemperaturen unter den Gefrierpunkt fallen und eine direkte Bedrohung für ihre Gesundheit darstellen. Die aufgezeichneten Temperaturen sind auf -1°C gefallen, was ernste Bedenken aufwirft, da die Menschen diese Kälte ertragen müssen, während sie medizinische Hilfe suchen. Diese Situation unterstreicht die enorme Belastung der öffentlichen Infrastruktur der Ukraine, die durch den anhaltenden Krieg noch verschärft wird.
Eine Patientin, Olha Vasylivna, beschrieb die Tortur:
'Ein Elektrokardiogramm zu machen, ist eine echte Prüfung.'sagte sie.
Die weitläufige Größe der Klinik von 7.000 Quadratmetern macht die Aufrechterhaltung einer angemessenen Temperatur besonders schwierig. Ein Pressesprecher der Gesundheitsabteilung der Stadt Kiew wies auf das veraltete Design des Gebäudes hin und stellte fest:
'Es ist einfach eine Einrichtung des alten Sowjetmodells.'Dies steht im krassen Gegensatz zur benachbarten Außenklinik Nr. 6 in der Rohozivska-Straße, wo die Räume eine normale Temperatur von +18°C aufweisen, was das kritische Versagen der Boryspilska-Einrichtung unterstreicht.
trotz der Anwesenheit von Generatoren, die zur Bereitstellung von Wärme gedacht sind, bleibt das Problem bestehen, wie der Satz zeigt: 'Die Generatoren sind da, aber es gibt keine Wärme.' Dies wirft weitere Fragen über das Management der Klinik auf, insbesondere da ihr Direktor derzeit krankgeschrieben ist. In einem verwandten Schritt plant der Stadtrat von Kiew, eine einmalige Zahlung von 40.000 Griwna an Einwohner zu leisten, deren Wohnungen durch Ausfälle in den Wasser- und Heizungsnetzen beschädigt wurden.
Handlungen des medizinischen Personals und die regionale Situation
Trotz der harten Bedingungen haben die Ärzte in der Rohozivska-Straße die Angelegenheit selbst in die Hand genommen. Sie beschlossen gemeinsam, Mittel, die als Bonus hätten verwendet werden können, für den Kauf von Invertern zur Beheizung ihrer Räumlichkeiten zu verwenden. Dies zeigt ihr Engagement für die Patientenversorgung, selbst unter extremem Druck. Inzwischen mussten auch die medizinischen Mitarbeiter in einem nahegelegenen Eisenbahnkankenhaus (DVHZ) eigene Lösungen finden, was auf systemische Probleme im Gesundheitssystem der Region hinweist.
Die Krise in der Klinik in der Boryspilska-Straße 30-A offenbart kritische Ressourcenengpässe und Managementversagen in ukrainischen medizinischen Einrichtungen, insbesondere bei kaltem Wetter. Ungeklärte Heizprobleme und inakzeptable Behandlungsbedingungen gefährden die Gesundheit der Patienten und haben öffentliche Empörung ausgelöst, sodass ein dringendes Eingreifen der zuständigen Behörden erforderlich ist.
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