Neuer Fund in Deutschland: Enthüllt ein 113-seitiges Tagebuch Hitlers private Gedanken?.
Ein handschriftlicher Band taucht auf
Nach Angaben von TSN.ua: In Deutschland ist ein handschriftliches Tagebuch aufgetaucht, das möglicherweise Adolf Hitler zuzuordnen ist. Der 113 Seiten umfassende Fund enthält persönliche Reflexionen und erwähnt NS-Größen wie Hermann Göring sowie die Schauspielerin Marlene Dietrich. Entdeckt wurde das Dokument in einem Privathaus und für rund 26.000 Pfund Sterling veräußert. Solche privaten Aufzeichnungen sind extrem selten, da Hitler seine persönlichen Gedanken nur selten zu Papier brachte.
Die offene Frage der Echtheit
Die Urheberschaft ist noch nicht abschließend geklärt. Wie der Historiker Olaf Haubold mitteilte, entsprechen Papier und Tinte zwar der historischen Epoche, was für Authentizität sprechen könnte. Die Geschichte mahnt jedoch zur Vorsicht: Bereits 1983 entpuppten sich angebliche Hitler-Tagebücher als Fälschung. Dieser Vorfall erschwert die Bewertung des neuen Fundes erheblich.
Für die historische Forschung zum Nationalsozialismus wäre ein authentisches Dokument von unschätzbarem Wert. Es könnte neue Einblicke in die Psychologie des Diktators und die Beziehungsgeflechte innerhalb der NS-Führungselite liefern. Aufgrund der bekannten Fälschungsfälle steht nun eine äußerst gründliche wissenschaftliche Untersuchung an, bevor endgültige Schlüsse gezogen werden können.
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