Ukrainische Spezialeinheiten legen Hafen von Mariupol lahm: Russen verlieren Meerzugang.
Gemeinsamer Angriff auf Mariupol
Nach Angaben von UATV: Am 10. Juni 2023 führten Kämpfer des 1. Korps der Nationalgarde der Ukraine, bekannt als ‚Asow‘, zusammen mit dem ukrainischen Sicherheitsdienst (SBU) und den Drohnenkräften der Streitkräfte einen koordinierten Einsatz durch. Das Ziel: den von Russland besetzten Hafen von Mariupol unbrauchbar zu machen. Die Operation war erfolgreich – die russischen Besatzer haben ihren Zugang zum Meer verloren.
Was genau geschah
Der Angriff richtete sich gegen die kritische Infrastruktur des Hafens. Dabei wurden folgende Anlagen getroffen oder zerstört:
- Umspannwerke
- Radaranlagen
- Reparaturwerkstätten
- Kontrollturm
- Treibstofflager
Zudem wurde das Frachtschiff Lady Augusta beschädigt, das zur sogenannten russischen Schattenflotte gehört. Durch die ukrainischen Angriffe ist der Hafen komplett von der Stromversorgung abgeschnitten. Dies erschwert die Nachschubwege der russischen Truppen im Gebiet des Asowschen Meeres erheblich.
Die Ausschaltung des Hafens ist ein schwerer Schlag für die russische Logistik in der Region. Mariupol war ein zentraler Umschlagplatz für militärische Güter und Ressourcen. Der Verlust dieser Anbindung schwächt die Versorgungsfähigkeit der Besatzer spürbar. Die Operation zeigt, wie gezielt ukrainische Einheiten vorgehen, um strategisch wichtige Punkte zurückzuerobern oder zumindest zu neutralisieren.
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