Neue Welle von Fake News in Polen: Warum ukrainische Produkte erneut angegriffen werden.

Neue Welle von Fake News in Polen: Warum ukrainische Produkte erneut angegriffen werden
Neue Welle von Fake News in Polen: Warum ukrainische Produkte erneut angegriffen werden

Anti-ukrainische Desinformation in Polen

Nach Angaben von ТСН: Im polnischen Facebook-Segment beobachten wir eine neue Welle von anti-ukrainischer Desinformation, insbesondere die Verbreitung von Fake News über angeblich "gefährliche Produkte aus der Ukraine".

Das Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation der nationalen Sicherheits- und Verteidigungsbehörde der Ukraine informiert, dass in Beiträgen zum Boykott von Waren mit dem Code 482 aufgerufen wird, der der Standard-Strichcode EAN für in der Ukraine produzierte Produkte ist. Es wird behauptet, dass "alle ukrainischen Produkte kontaminiert sind".

"Solche Fake News parasitieren auf tatsächlichen Fällen, in denen bestimmte Produktpartien – nicht unbedingt aus der Ukraine – die Qualitätsstandards nicht erfüllen. Propagandisten verallgemeinern absichtlich Einzelfälle, um den falschen Eindruck einer 'totale Gefahr' spezifisch für ukrainische Produkte zu erwecken", heißt es in der Mitteilung.

Das Zentrum weist darauf hin, dass polnische Institutionen regelmäßig Warnungen über bestimmte Produkte veröffentlichen, die nicht den Normen entsprechen. Daher ist die Verallgemeinerung, dass "alle ukrainischen Lebensmittel giftig sind", ein klassisches Beispiel für Desinformation.

"Die Manipulation mit dem Code 482 ist Teil einer anti-ukrainischen Kampagne, die in Polen seit Beginn des umfassenden Krieges aktiviert wurde. Ihr Ziel ist es, das Vertrauen zwischen Ukrainern und Polen zu untergraben, Feindseligkeit zwischen den beiden Völkern zu säen und den Druck auf politische Entscheidungen Warschaus zur Unterstützung der Ukraine zu verstärken. Das entspricht den Zielen der Informationspolitik des Kremls in Polen", betonten sie im CPD.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass in Polen die Zahl der Angriffe auf Ukrainer zunimmt. Laut den Strafverfolgungsbehörden wurden zwischen Januar und Juli dieses Jahres 543 Hassverbrechen registriert, was 41 % mehr ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, als 384 solche Vorfälle registriert wurden.

Die Situation der Desinformation und der Angriffe auf Ukrainer in Polen unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Ukrainer im Ausland gegenübersehen. Die Verbreitung von Fake News schädigt nicht nur das Image ukrainischer Produkte, sondern kann auch zu einer Verschärfung der sozialen Spannungen führen. Es ist wichtig, Informationskampagnen fortzuführen, die falsche Informationen widerlegen und das Vertrauen zwischen den Völkern stärken.


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