Polen spricht sich gegen Zahlungen an ukrainische Flüchtlinge aus: Reduzierung des Mobilisierungspotenzials.
13.09.2024
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Journalist
Schostal Oleksandr
13.09.2024
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Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski ist der Ansicht, dass andere Länder auf Zahlungen an ukrainische Flüchtlinge verzichten sollten, da dies das Mobilisierungspotenzial der Ukraine negativ beeinflusst.
Das sagte er in einem Interview mit Le Monde.
Seiner Meinung nach benötigt Kiew vor allem Technik und Truppen. Er bezeichnete die Verzögerungen des US-Kongresses bei der Unterstützung für die Ukraine als 'ärgerlich' und die Verzögerung der Ukraine bei der Verabschiedung eines Mobilisierungsgesetzes als 'äußerst bedauerlich'.
Sikorski fügte hinzu: 'Und wir reduzieren ihr Mobilisierungspotenzial, indem wir Hilfe an ukrainische Flüchtlinge leisten'.
Er erinnerte daran, dass ukrainische Flüchtlinge in Polen keine Sozialleistungen erhalten.
Nach Angaben des Ministers können ukrainische Bürger, die in der EU als Flüchtlinge anerkannt sind, monatlich 200 Euro pro Kind erhalten. Gleichzeitig erhalten Ukrainer in Westeuropa eine andere Art von Hilfe.
'Dies bietet jungen Männern und Frauen einen finanziellen Anreiz, nach Hause zurückzukehren, um ihr Land zu verteidigen. Wir sollten den Ungehorsam nicht subventionieren', sagte Sikorski.
Quelle: Hromadske
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