Russland hat einen massiven Drohnenangriff gestartet: Warum die Luftabwehr weniger effektiv war.
Nach Angaben von ТСН: Am Morgen des 23. Dezember führte Russland einen umfassenden kombinierten Angriff auf die Ukraine durch, wobei es Kampfdrohnen und verschiedene Raketen einsetzte. Durch diesen Angriff wurde die Energieinfrastruktur in den westlichen und zentralen Regionen geschädigt, es gibt Tote und Verletzte unter den Zivilisten. Als Reaktion darauf wurden Notstromabschaltungen eingeführt.
Der Militärexperte Oleg Schdanow kommentierte diesen Angriff und erklärte, dass die russische Armee über 650 Drohnen abgefeuert habe, von denen die meisten "Gerani" waren.
Raketenangriff auf die Ukraine
"Sie haben die ganze Nacht unsere Luftabwehr (Luftabwehr) erschöpft. Und nur in der Nacht haben sie die Luftwaffe eingesetzt, und irgendwann am Morgen tauchten Raketen in unserem Luftraum auf. Das wurde wahrscheinlich gemacht, um unsere Luftabwehr maximal zu erschöpfen," erläuterte der Experte.
Laut Schdanow mussten die ukrainischen Flugabwehrsysteme gegen Drohnen kämpfen, was ein kostspieliger Schritt aufgrund begrenzter Ressourcen ist. Wenn die Luftabwehr erschöpft ist, verlieren die Raketen ihre Effektivität.
Besonderheiten des massiven Angriffs
Oleg Schdanow wies auch darauf hin, dass während des Angriffs keine ballistischen Raketen eingesetzt wurden, die seiner Meinung nach für zukünftige Operationen aufbewahrt werden könnten. "Sie haben die Angriffe geteilt, und der nächste könnte bereits an Weihnachten stattfinden. Sie haben genug Shaheed und können einen neuen Angriff mit ballistischen Raketen formen. Dies wird ein vollständiger kombinierter Angriff auf die ukrainische Infrastruktur sein," sagt der Experte.
Folgende Angriffe
Nach Ansicht von Oleg Schdanow plant Russland, in naher Zukunft einen Angriff zu wiederholen, um seine Ziele zu erreichen. "Die Russische Föderation hat derzeit bis zu tausend Raketen verschiedener Typen auf Lager. Sie halten ungefähr 900–1000 Raketen zur Verfügung," betont er.
Politische Gründe für die Stille
Schdanow glaubt, dass die lange Pause zwischen den Angriffen eher durch politische als durch militärische Umstände bedingt ist. Er merkt an: "Verhandlungen, Treffen - all das beeinflusst. Wenn die Verhandlungen ins Stocken geraten sind, könnte die russische Seite beschlossen haben, auf die Ukraine Druck auszuüben, indem sie Angriffe auf die kritische Infrastruktur durchführt. Russland hat einen Grund, Druck auf die Ukraine auszuüben, um territoriale Zugeständnisse zu erhalten."
Durch den Angriff auf die Ukraine versucht Russland nicht nur, die militärische Fähigkeit des Landes zu untergraben, sondern auch psychologischen Druck auszuüben. Trotz der Bemühungen der ukrainischen Armee zum Schutz könnte die Zukunft der Angriffe noch massiver und gefährlicher werden. Die Situation bleibt angespannt, und die internationale Gemeinschaft verfolgt die Entwicklungen weiterhin aufmerksam.
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