In Rumänien wurde Lepra festgestellt: die ersten Fälle seit 44 Jahren.
Nach Angaben von ТСН: In der rumänischen Stadt Cluj wurden Fälle von Lepra (Lepra) festgestellt. Diese Infektionskrankheit, die einst die Menschen durch Gesichtsveränderungen erschreckte, ist in den meisten europäischen Ländern bereits vor den 1600er Jahren fast verschwunden.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums Rumäniens wurde die Krankheit bei zwei Frauen aus Indonesien im Alter von 21 und 25 Jahren diagnostiziert, von denen eine kürzlich aus einer Reise nach Asien zurückkehrte.
Beide Frauen arbeiteten als Masseusen in einem Spa-Zentrum in der Stadt Cluj.
Der rumänische Gesundheitsminister Alexandru Rafila versicherte, dass die Kunden des Unternehmens sich keine Sorgen über das Risiko einer Ansteckung machen müssten, da für die Übertragung der Krankheit ein längerer Kontakt mit der infizierten Person erforderlich sei.
Der letzte bestätigte Fall von Lepra in Rumänien wurde vor 44 Jahren registriert.
Was über Lepra bekannt ist
Es wird angenommen, dass diese Krankheit erstmals auf dem indischen Subkontinent auftrat und sich über Handelsrouten verbreitete. Bis 1200 gab es in Europa etwa 19.000 Einrichtungen, die Patienten mit Lepra unterstützten.
Die Häufigkeit der Krankheit begann ungefähr im 15. Jahrhundert erheblich zu sinken und war bis zum 17. Jahrhundert fast verschwunden.
Diese chronische Infektionskrankheit wird durch das Bakterium Mycobacterium leprae verursacht, das Haut, periphere Nerven, die Schleimhaut der oberen Atemwege und die Augen angreift.
Zu den Symptomen von Lepra gehören:
Veränderungen des Hautbildes, die sich in erhöhten Rändern, Verfärbungen oder Blässe, Verdickung, Steifheit, Schwellung oder Taubheit äußern;
Entwicklung von schmerzlosen Geschwüren oder Wunden an den Füßen;
Auftreten von roten oder lila Knötchen oder Beulen auf der Haut;
Nervenhypertrophie;
Schwäche oder Lähmung;
Haarausfall in Augenbrauen oder Wimpern;
Sehverlust oder andere Augenprobleme.
Fachleute verstehen noch nicht ganz, wie die Krankheit sich verbreitet, es wird jedoch angenommen, dass sie durch Tröpfcheninfektion durch Husten oder Niesen übertragen wird.
Nach Angaben der WHO werden weltweit jedes Jahr bei 200.000 Menschen Lepra diagnostiziert. Die Krankheit ist derzeit behandelbar und rechtzeitige Hilfe in frühen Stadien kann Invalidität verhindern.
Darüber hinaus sollte erwähnt werden, dass derzeit die Ausbreitung eines neuen H3N2-Grippevirus, das in medizinischen Kreisen Besorgnis erregt, beobachtet wird. Dieses Virus hat sich nach Mutationen auf mehr als 30 Länder ausgeweitet, was die Gesundheit der Bevölkerung gefährdet.
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