Lukoil-Raffinerie in Wolgograd nach Drohnenangriff in Flammen.
Explosionen in Wolgograd
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 11. Februar kam es in Wolgograd zu einer Serie von Explosionen. Der Gouverneur der Region bestätigte einen Drohnenangriff auf die Raffinerie "Lukoil-Wolgogradneftepererabotka" im Stadtteil Krasnoarmeiski. Der Angriff löste auf dem Gelände des Unternehmens, der größten Raffinerie der Region, einen Großbrand aus.
Die Raffinerie "Lukoil-Wolgogradneftepererabotka" in der Uliza 40 let WLKSM 55 verarbeitet jährlich über 15 Millionen Tonnen Rohöl. Es handelt sich mindestens um den neunten Angriff auf eine Raffinerie seit Beginn des großangelegten Krieges Russlands gegen die Ukraine. Das Objekt war bereits im Februar 2024 sowie mehrfach im Jahr 2025 – im Januar, Februar, März, August und November – angegriffen worden.
Folgen der Angriffsserie auf Raffinerien
Bereits am 26. Januar war in Slawjansk-na-Kubani eine Raffinerie von Drohnen getroffen worden, wobei eine Person leicht verletzt wurde. Das russische Verteidigungsministerium meldete die angebliche Abwehr von 40 unbemannten Fluggeräten, von denen 34 über der Region Krasnodar registriert worden seien.
Der Angriff auf die Lukoil-Raffinerie: Was bisher bekannt ist.
Die Spezialisierung von Lukoil-Wolgogradneftepererabotka umfasst die Produktion von Benzin, Diesel- und Flugkraftstoff, Heizöl, Bitumen und anderen Erdölprodukten. Solche Angriffe auf kritische Infrastruktur, die für die regionale Versorgungssicherheit zentral ist, lösen regelmäßig Besorgnis in der Bevölkerung und bei Branchenexperten aus.
Der Vorfall in Wolgograd unterstreicht die anhaltende Gefährdung von Schlüsselindustrien im Kontext des Krieges. Wiederholte Treffer auf solche Anlagen können zu erheblichen Störungen in der Kraftstoffversorgung führen und damit die wirtschaftliche Stabilität einer ganzen Region beeinträchtigen. Die zunehmende Nutzung von Drohnen für derartige Operationen markiert zudem eine Veränderung der militärischen Taktik.
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