Ukrainische Angriffe treffen Rüstungsindustrie tief im russischen Hinterland.
Gezielte Schläge gegen militärische Infrastruktur
Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 12. Februar griffen ukrainische Verteidigungskräfte ein zentrales Waffenlager des russischen Hauptraketen- und Artillerieverwaltungsamtes (GRAU) an. Das Ziel lag nahe dem Ort Kotluban in der Oblast Wolgograd. Bei dem Angriff mit FP-5 'Flamingo'-Raketen wurden auf dem Gelände des Arsenals massive Explosionen registriert.
Ein weiterer Schlag traf das Werk 'Progress' in Mitschurinsk in der Oblast Tambow. Der Angriff löste dort einen Brand aus, was auf erhebliche Schäden an der Anlage hindeutet. Solche Ziele im tiefen Hinterland gelten als schwer erreichbar und sind besonders gesichert.
Zudem wurden Munitionsdepots in den Gebieten Terpinnya und Rozivka in der Oblast Saporischschja getroffen. Diese Angriffe sind Teil einer größeren Offensivserie. Bereits am 11. Februar war die primäre Rohöldestillationsanlage ELOU-AVT-1 der 'Wolgograder' Ölraffinerie beschädigt worden.
Strategie gegen die russische Kriegslogistik
Die Ereignisse zeigen eine Intensivierung ukrainischer Operationen gegen kontrolliertes russisches Gebiet. Die gezielten Angriffe auf Schlüsselobjekte der Rüstungsindustrie und militärische Nachschublager unterstreichen eine klare strategische Ausrichtung. Damit verfolgt die Ukraine das Ziel, die für die Kriegführung entscheidenden Ressourcen und Logistikketten des Gegners zu unterbrechen. Solche Schläge können den Druck auf das militärische Kommando in Moskau erheblich erhöhen und langfristige Auswirkungen auf die Kampffähigkeit haben.
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