Russische Drohne tötet 16 Bergleute im Bus: 13 Verletzte in Oblast Dnipropetrowsk.
Schwerer Angriff auf Zivilisten in der Oblast Dnipropetrowsk
Nach Angaben von UATV: Ein russischer Kampfdrohnenangriff am 1. Februar gegen 17:00 Uhr traf einen Bus mit Bergarbeitern. Bei dem Anschlag starben 16 Menschen direkt am Ort des Geschehens. 13 Bergleute wurden verletzt, fünf von ihnen schweben in Lebensgefahr. Dieser Vorfall zeigt erneut, wie der Krieg auch abseits der Frontlinien zivile Arbeitskräfte trifft.
Augenzeugen schildern die schrecklichen Szenen unmittelbar nach dem Einschlag. Ein Passagier namens Dmytro berichtet:
„Ich fuhr wie immer nach Hause, dann gab es eine Explosion neben dem Bus. Alles fing an zu zittern, wer konnte, sprang aus den Fenstern.“
Ein weiterer Überlebender, der 59-jährige Vitalii, erlitt schwere Verletzungen. Er sagte:
„Ich war nicht im Krieg, aber ich habe gespürt, dass der Krieg ganz nah ist.“
Gesellschaftliche Erschütterung und medizinische Versorgung
Die 13 verletzten Bergleute werden derzeit in Krankenhäusern behandelt. Die Tragödie hat in der ukrainischen Gesellschaft tiefe Betroffenheit ausgelöst, da sie die allgegenwärtige Gefahr für Zivilisten im Kriegsalltag unterstreicht.
Der Angriff macht die ständigen Risiken deutlich, denen die Zivilbevölkerung in der Ukraine ausgesetzt ist – selbst auf dem Weg von und zur Arbeit. Während Behörden und Rettungsdienste den Opfern helfen, erinnern solche Vorfälle schmerzhaft daran, dass im Krieg niemand vor Angriffen sicher ist.
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