Neue russische Verluste über 1,2 Millionen: Angriff auf Luftverteidigungszentrum auf der Krim – 91 Gefechte an einem Tag.
Lage an der Front
Nach Angaben von UATV: Am 19. März wurden an der Front insgesamt 91 Kampfhandlungen registriert. Die ukrainischen Verteidigungskräfte griffen das Innovationszentrum des Produktions- und Technikunternehmens 'Granit' auf der Krim an. In dieser Einrichtung warteten russische Truppen ihre Luftabwehrsysteme – konkret die Flugabwehrraketensysteme S-400 'Triumf' und S-300 'Favorit'. Allein am vergangenen Tag konnten die ukrainischen Streitkräfte 1.520 russische Soldaten ausschalten. Damit übersteigen die Gesamtverluste der russischen Armee nun die Marke von 1.284.000 getöteten oder verwundeten Angehörigen.
Angriffe an den entscheidenden Abschnitten
Im Abschnitt Lyman kam es zu Angriffen nahe den Ortschaften Hrekivka, Nowomychajliwka, Drobyschewe, Saretschne und Dibrowa. Gleichzeitig wehrten die ukrainischen Truppen am Abschnitt Kostjantyniwka erfolgreich Attacken bei Pleschtschajiwka, Illiniwka, Rusyniw Jar und Sofijiwka ab. In den letzten 48 Stunden haben die ukrainischen Verteidiger rund 120 russische Angriffssoldaten sowie folgendes Kriegsgerät ausgeschaltet:
- 4 gepanzerte Fahrzeuge
- 32 Artilleriesysteme
- 3 Mehrfachraketenwerfer
- 155 Einheiten militärischer Fahrzeuge
Experten zufolge bleibt die Region Donezk die absolute Priorität Nummer eins, wie Iwan Stupak betonte. Er wies zudem darauf hin, dass die Ausrüstung stellenweise knapper wird, da sie schlicht nicht für alle Frontabschnitte ausreicht. Im Abschnitt Saporischschja führten ukrainische Aufklärungseinheiten eine erfolgreiche Säuberungsaktion in einer der Ortschaften durch – ein weiteres Beispiel für die anhaltenden intensiven Kämpfe in dieser Region. Die Lage an der Front bleibt angespannt, mit aktiven Gefechten an mehreren strategisch wichtigen Abschnitten.
Die hohen Verluste an russischem Personal belegen den anhaltenden und entschlossenen Widerstand der ukrainischen Kräfte. Die Erfolge der ukrainischen Armee bei der Vernichtung von feindlicher Technik und Soldaten sowie die gezielten Angriffe auf strategische Einrichtungen verdeutlichen den langwierigen und bedeutsamen Kampf um die territoriale Kontrolle. Trotz begrenzter Ressourcen passen die ukrainischen Streitkräfte ihre Taktiken fortlaufend an, um sowohl defensive als auch offensive Operationen aufrechtzuerhalten.
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